August Bebel Institut
Müllerstr. 163, 13353 Berlin
Tel. (030) 4692 122
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Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

9. Oktober bis 18. Dezember | Ausstellung im Roten Rathaus Geöffnet: Mo–Fr 9–18 Uhr Das Rote Rathaus ist wegen Veranstaltungen nicht immer zugänglich. Bitte vorher unter 030 9026 2032 die Zugänglichkeit erfragen. Kuratorenführung: Mo, 12. Oktober, 16.30 und 17.15 Uhr Martin Wagner (1885–1957) war ein bemerkenswerter Architekt und Stadtpolitiker. In...
Tag ein, Tag aus

Tag ein, Tag aus

20. Oktober bis 26. November | Ausstellung Künstler*innen: Delia Friemel, Ekaterina Zershchikova, Jonas Berndt, Liam Noack, Milan Koch, Natalia Kepesz, Tamara Eckhardt Sieben junge Fotograf*innen der Ostkreuzschule für Foto- grafie haben sich zusammengefunden, um sich bildnerisch mit der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden Krise auseinanderzusetzen. Da sie sich als angehende...
Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

Fr–So 27.–29. November | Exkursion Wir lernen die Geschichte des KZ Sachsenhausen kennen und befassen uns ausführlich mit Lebensgeschichten von Häftlingen. Besonders interessiert uns, wie es gelingen konnte, unter den bedrückenden Lagerumständen die Würde zu wahren, und wie Häftlinge sich nach der Internierung in der Freiheit zurecht gefun- den haben....
Zukunft der Beteiligung - Bürger*innenräte und Digitalisierung

Zukunft der Beteiligung – Bürger*innenräte und Digitalisierung

Do 24. September, 18.30–20 Uhr | Diskussion (online) Die Corona-Pandemie beeinflusst alle Sphären des gesellschaftlichen und individuellen Lebens, auch unsere Demokratie steht auf dem Prüfstand. Zur Bewältigung der Folgen der Pandemie wird häufig auf Expert*innenmeinungen verwiesen. Andererseits werden auch Forderungen laut, die Bevölkerung selbst mehr einzubinden bei der Frage: »Wie...
AKTUELL
Vernissage »Tag ein, Tag aus«

Vernissage »Tag ein, Tag aus«

Di 20. Oktober, 18.30–20.30 | Vernissage (online) Zur Eröffnung der neuen Ausstellung »Tag ein, Tag aus« wird das August Bebel Institut erstmals eine Online-Vernissage veranstalten. Mit dabei sind die Künstler*innen Natalia Kepesz, Ekaterina Zershchikova, Delia Friemel, Tamara Eckhardt, Jonas Berndt und Milan Koch, die sich und Teile ihrer fotografischen Positionen zur Pandemie vorstellen werden. Zudem...
Wo ist die Tür für Migrant*innen und BPoCs in der Politik?

Wo ist die Tür für Migrant*innen und BPoCs in der Politik?

Do 22. Oktober, 18.30–20 Uhr | Erfahrungsaustausch (online) In politischen Gremien und Parteien ist der Anteil von Menschen mit Migrationsgeschichte und BPoCs (Black and People of Color) sehr gering. Zu oft wird die Beteiligung durch Logiken und Verhal- tensweisen erschwert, die im Vorhinein kaum zu verstehen sind. Auch klassische Diskriminierung verhindert den Einstieg in die...
»Radikal höflich« gegen Rechtspopulismus und Verschwörungserzählungen

»Radikal höflich« gegen Rechtspopulismus und Verschwörungserzählungen

Sa 7. November, 15–18 Uhr | Workshop (online) In diesem Workshop soll der Umgang mit Rechtspopulismus und Verschwörungserzählungen trainiert werden. Zentral wird dabei das Prinzip der »Radikalen Höflichkeit« sein: eine Haltung, die dabei hilft, Konflikte sachlich und differenziert zu führen, aber Menschen- und Demokratiefeindlichkeit entschieden entgegen- zutreten. Im Workshop werden individuelle Erfahrungen mit dem Thema...
Neubau, Mietendeckel, Enteignung? Strategien gegen die Wohnungsnot

Neubau, Mietendeckel, Enteignung? Strategien gegen die Wohnungsnot

Do 12. November, 18.30–20 Uhr | Diskussion (online) Spätestens seit dem Auslaufen des besonderen Kündigungsschutzes für Mieter*innen in der Corona-Pandemie und der unklaren Verhältnisse beim Thema Mietendeckel hat sich die Frage nach der Bezahlbarkeit von Wohnraum weiter verschärft. Wie kann der Bestand an bezahlbarem Wohnraum effektiv erweitert und gesichert werden? In der Diskussion soll über...
Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

Sa 14. November, 11–13 Uhr I Stadtrundgang mit Wohnungsbesichtigung Die Reichsforschungssiedlung in Spandau mit rund 3500 Wohnungen war das größte Experimentierfeld des sozialen Wohnungsbaus im Berlin der frühen 1930er Jahre. Bauhausgründer Walter Gropius, der Architekt Bruno Taut und Stadtbaurat Martin Wagner waren in den Planungsprozess der Siedlung involviert. Gebaut wurde sie nach Plänen u.a. von...
»Die Hälfte des Himmels«?

»Die Hälfte des Himmels«?

Do 03. Dezember, 18.30–20 Uhr | Diskussion (online) Erfahrungen aus zwei Generationen – Frauen in der Politik vor und nach der Einheit Im Jahr 1988 beschloss die SPD die Einführung einer Geschlechterquote. Kurz darauf wurde Petra Merkel Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Sie stieg in der SPD-Fraktion zur Geschäftsführerin auf. Carolina Böhm, heute Stadträtin für Jugend...
Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung und Attilahöhe

Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung und Attilahöhe

Sa 17. Oktober, 11–13.30 Uhr | Stadtrundgang Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs setzte Martin Wagner als Stadtbaurat des noch selbständigen Schöneberg erste Akzente neuen Wohnungsbaus: die Häuser der Siedlung Linden- hof. Ludwig Lesser gestaltete die Gärten der Genossenschafts- siedlung, Bruno Taut fügte das Ledigenheim hinzu. Auf der Tempelhofer Seite der Arnulfstraße bauten Taut...
»Daughters and Sons of Gastarbeiters«

»Daughters and Sons of Gastarbeiters«

Do 15. Oktober, 18.30–20.30 | Lesung (online) Das Autorinnenkollektiv »Daughters and Sons of Gastarbeiters« leistet mit seinen künstlerisch-performativen Lesungen von autobiographischen Geschichten als Kinder von »Gastarbeitern« einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland. Längst überfällig, dass diese Biographien als Selbstverständlichkeit und Normalität angesehen werden. Ebenso sollen die Geschichten einen Diskurs über das Selbstverständnis und die...
Weltkulturerbe im Wedding: Die Siedlung Schillerpark

Weltkulturerbe im Wedding: Die Siedlung Schillerpark

Sa 26. September, 11–13 Uhr | Stadtrundgang Die von Bruno Taut entworfene Siedlung Schillerpark galt 1924 als Auftakt des Neuen Bauens in Berlin. In Kooperation mit dem von Martin Wagner initiierten gemeinwirtschaftlichen Gehag-Verbund und dem Berliner Spar- und Bauverein (heute: Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG) entstand eine modellgebende Wohnanlage, die mit ergänzenden Bauten...
Die Hufeisensiedlung – eine Ikone des Reformwohnungsbaus

Die Hufeisensiedlung – eine Ikone des Reformwohnungsbaus

Sa 19. September, 10–12 Uhr | Stadtrundgang 2008 wurden sechs »Siedlungen der Berliner Moderne« gemeinsam als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie gelten als Berlins wichtigster Beitrag zur Architekturgeschichte und entstanden als politisch klug eingefädelte Antwort auf die grassierende Wohnungsnot des frühen 20. Jahrhunderts. Von ihnen ist die 1925-1930 maßgeblich von Bruno Taut im Auftrag der GEHAG geplante...
Großsiedlung Siemensstadt – Der Beitrag von Gropius und Scharoun zum Wohnungsbau

Großsiedlung Siemensstadt – Der Beitrag von Gropius und Scharoun zum Wohnungsbau

Sa 12. September, 10–12 Uhr | Stadtrundgang Unter den Siedlungen, die zum Weltkulturerbe gehören, enthält die Großsiedlung Siemensstadt interessante Beiträge berühmter Architekten: Gropius, Scharoun, Salvisberg, Hering und Poelzig haben sich hier verewigt. Unter Regie des Stadtbaurats Martin Wagner wurden auf höchstem architektonischem Niveau Antworten auf die Wohnungsnot gegeben: moderne, bezahlbare Wohnungen mit Küchen, Bädern und...
Corona »beispiellos«? Ein Blick in die Geschichte

Corona »beispiellos«? Ein Blick in die Geschichte

Do 10. September, 18.30–20 Uhr | Vortrag (online) Zu Beginn der Corona-Pandemie schienen viele Menschen die Bedrohung nicht ernst zu nehmen. Verschwörungserzählungen prägen auch jetzt noch den Diskurs. Andererseits wird für die Post-Corona-Zeit auch Hoffnung verbreitet, gesellschaftliche Änderungen zu wagen. Welche gesellschaftlichen Reaktionen auf den Ausbruch einer Pandemie lassen sich in der Vergangenheit beobachten und...