dalbera, CC BY-NC-SA 2.0

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Mi 25. November, 19–21 Uhr

Neuer Ort: Baptistenkirche Wedding, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Berlin Wedding, Müllerstr. 14a, 13353 Berlin
Achtung! Die Veranstaltung ist ausgebucht! Es sind keine Anmeldungen mehr möglich.

Homepage von Berlin als postkoloniale Stadt kartieren hier

Viele koloniale Verflechtungen finden sich in europäischen Städten wieder. Aus diesem Anlass kartierten Studierende im Rahmen eines Projektseminars der TU Berlin, Master „Historische Urbanistik“, diese Orte in Berlin. Berlin als postkoloniale Stadt zu begreifen, heißt vor allem und zuerst das koloniale Berlin zu kartieren – und hiermit die deutsche Tätergeschichte kolonialer Gewalt, Ausbeutung und Plünderung zu thematisieren.
Auch wenn die Kartierung nur einen Bruchteil der kolonialen Geschichte darstellen kann, so sollen doch die vielen Orte hier als Anknüpfungspunkte für eine weitere historische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte zugänglich dargestellt werden. Wir sind uns dessen bewusst, dass diese Kartierung vordergründig die Geschichte der kolonialen Täter und Verbrecher und ihre Repräsentationen in der Metropole Berlin darstellt – und weniger die Widerstände, und weniger die Opfer.
Wir hoffen daher auf viele weitere Forschungen und Projekte, die sich auf den Weg machen, um all diejenigen zu benennen, die aufgrund kolonialer Gewalt ungenannt und verschwiegen werden, um sie ihren Angehörigen und Ahnen zurückführen zu können.
Mit: Dr. Noa Ha (Stadtforscherin, Center for Metropolitan Studies)
Vorgestellt von Studierenden des Master ‚Historische Urbanistik’: 
Niklas Wysk
, Gwendolyn Papke, 
Marion Ille-Rousse, l
Benjamin Vergien, 
Sarah Strandt
Kommentare zur Präsentation und zum Arbeitsprozess
Olga Gerstenberger, ‚erinnerungsorte‘ Praxisforschungsprojekt, Alice-Salomon-Hochschule Berlin
Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. (ISD)
Christian Kopp, Berlin Postkolonial e.V.
In Kooperation mit dem Praxisforschungsprojekt »erinnerungsorte«