August Bebel Institut
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Postkolonial
WIRSTIMMEN – Vernissage

WIRSTIMMEN – Vernissage

Für widerständige Alternativen zum Entwicklungsmythos Fr 01. November, 19–21 Uhr | Vernissage Zur Eröffnung der Ausstellung werden acht speziell für die Ausstellung interviewte Aktivist*innen ihre Perspektiven und Erfahrungen zum Thema Entwicklung und Dekolonisierung darstellen. Anhand konkreter Beispiele lernen wir sehr unterschiedliche widerständige Praktiken kennen. Die Performerin und Künstlerin Yili Rojas präsentiert ihre Installation »K«, in...
»Namibia: Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft«

»Namibia: Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft«

Do 07. November, 19–21 Uhr | Filmvorführung und Gespräch Viele wissen nicht, dass der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts an den Hereros und Namas durch deutsche Kolonisten in Namibia begangen wurde. Die Filmemacherin Nadia Alazaar spricht mit Israel Kaunatjike über die historische Bedeutung der Forderungen nach Reparationsleistungen für den Völkermord deutscher Kolonisten in Namibia.Mit: Nadja...
WIRSTIMMEN – Finissage

WIRSTIMMEN – Finissage

Do 28. November, 19–21 Uhr | Finissage Der Schriftsteller Doğan Akhanlı (glokal e.V.) resümiert den Stellenwert der kritischen Auseinandersetzung mit dem Mythos Entwicklung und mit Schlussfolgerungen für das tägliche politische Handeln. Murat Akan und Fernanda Oliveira de Souza kommentieren die Ausstellung aus der Publikumsperspektive. Anhand hegemonialer und widerständiger Zitate aus dem eLearning Tool: »Connecting the...
Von Kaffeebohnen, Rassentheorien und Jesus

Von Kaffeebohnen, Rassentheorien und Jesus

Sa 23. März 2019, 10–17 Uhr
Spuren der deutschen Kolonialzeit in Ruanda
Konferenz

Gedenkstättenfahrt (Hamburg & KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Gedenkstättenfahrt (Hamburg & KZ-Gedenkstätte Neuengamme)

Fr 2. November 2018 bis So 4. November 2018

Berliner Gedenkstättenfahrten gehen auf eine Initiative von Harry Ristock zurück, der in den 1960er Jahren als Vorsitzender der SJD „Die Falken“ erste Fahrten nach Polen leitete. Seit drei Jahren ist das August Bebel Institut der Veranstalter.

»Not about us without us«

»Not about us without us«

August bis Oktober 2018
Perspektivenwechsel in der politischen Bildungsarbeit zu Völkermorden des 20. Jahrhunderts
Fortbildung für Multiplikator*innen der politischen Bildung (mit Zertifikat),
 gefördert durch die Stiftung Erinnerung Verantwortung Zukunft

Nationalismus? Rassismus? Die Logiken des Völkermords

Nationalismus? Rassismus? Die Logiken des Völkermords

Do 22. März 2018, 19–22 Uhr

Völkermorde haben eine lange Geschichte. Eine große Rolle spielten sie bei der Bildung der europäischen Nationalstaaten seit dem 17. Jahrhundert. Schon die Vertreibung der Hugenotten aus Frankreich trug Züge eines Völkermords. Wie kam es dazu, dass alle ethischen Maßstäbe ausgeblendet wurden und Menschlichkeit verloren ging?

Internationaler 
Genozid-Gedenktag

Internationaler 
Genozid-Gedenktag

Sa 9. Dezember 2017

Auf Initiative Armeniens ernannte die UN-Vollversammlung am 11. September 2015 den 9. Dezember zum Internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer von Völkermorden und der Prävention.

Ausgestellter Kolonialismus

Ausgestellter Kolonialismus

Do 13. April 2017, 19–21 Uhr
Was wir aus der Ausstellung des Deutschen Historischen Museums lernen können

Die aktuelle Ausstellung des DHM über den Deutschen Kolonialismus ist verdienstvoll. Selten wurde das Thema so umfassend dargestellt. Sie wird aber auch kritisch diskutiert. Dominiert zu sehr der europäische Blick? Wurde zu wenig mit Initiativen kooperiert? Trägt die...

Ausgestellter Kolonialismus

Ausgestellter Kolonialismus

So 5. Februar 2017, 14–17.30 Uhr

Erstmalig wird im Deutschen Historischen Museum eine Gesamtausstellung des Deutschen Kolonialismus gezeigt. In Fachkreisen wird die Ausstellung kritisch diskutiert. Wir nehmen an einer Führung teil und diskutieren im Anschluss die Frage, wie ein angemessener Diskurs des Komplexes in Deutschland aussehen sollte.

Koloniale Ordnungen und Erinnerungsorte. Stadtrundfahrt

Koloniale Ordnungen und Erinnerungsorte. Stadtrundfahrt

Do 14. Juli 2016, 13–17 Uhr

Koloniale Ordnungen werden je nach Kontext neu verhandelt und angepasst. Die Stadttour geht diesen Ambivalenzen und Verschränkungen von Wissenschaft, Kultur und Politik an konkreten Orten in Berlin nach und widmet sich der Wissensproduktion an der Schnittstelle von Islam-, Kolonial- und Orientpolitik im 20. Jahrhundert.

Erinnerungsorte: Kolonialismus in Berlin

Erinnerungsorte: Kolonialismus in Berlin

Do 10. März 2016, 19–21 Uhr 

Die Berliner Erinnerungslandschaft ist vom brandenburgischen Sklavenhandel, vom kaiserlichen deutschen Kolonialreich sowie von der NS-Zeit mitgeprägt. So finden sich im Berliner Stadtbild immer noch zahlreiche positive Bezugnahmen auf den deutschen Kolonialismus. Die antidemokratische Ausrichtung der kolonialen Idee, deren rassistische Legitimationsversuche von den Nationalsozialisten aufgegriffen wurden, macht eine kritische Auseinandersetzung mit...