August Bebel Institut
Müllerstr. 163, 13353 Berlin
Tel. (030) 4692 122
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Zeitgeschichte
Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Ausstellung in der Galerie des August Bebel Instituts 27. Februar bis 1. April 2021 In den wenigen Jahren zwischen den sogenannten »Goldenen Zwanzigern«, der Weltwirtschaftskrise und dem Machtantritt der Nazis 1933 amtierte ab 1926 der Sozialdemokrat Martin Wagner als Stadtbaurat von Berlin. Aus heutiger Sicht kann man feststellen, dass er viel bewirkt hat: Fünf Stadtsiedlungen,...
Vernissage »Der Dirigent der Weltstadt - Martin Wagner und das Neue Berlin«

Vernissage »Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin«

Fr 26. Februar 18.30–20.00 Uhr | Online Nach ihrer ersten Station im Roten Rathaus wird unsere Ausstellung über Martin Wagner nun in der Galerie des August Bebel Instituts gezeigt. Als Intro stellen wir die Ausstellung online vor und diskutieren über die Aktualität Wagners. Welche seiner Ideen können auch heute noch Vorbild sein? Welche seiner Ansätze...
»Aujust, ick liebe Dir!«

»Aujust, ick liebe Dir!«

Do 04.–Fr 05. März | Video-Beitrag (online) An den von der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisierten (digitalen) Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag Rosa Luxemburgs beteiligen wir uns mit einem Videobeitrag zum Verhältnis von Rosa Luxemburg und August Bebel. An Wirkungsstätten, Wohn- und Gedenkorten befragen wir Expert*innen: Wie sah die persönliche Beziehung zwischen Rosa und August aus, wie ihre politische?...
Der erste Baustein des Neuen Berlin: Die Hufeisensiedlung

Der erste Baustein des Neuen Berlin: Die Hufeisensiedlung

Sa 13. März 11.00–13.00 Uhr | Stadtrundgang Die heutige Weltkulturerbesiedlung in Britz war 1926 Martin Wagners Empfehlungsschreiben für das Amt des Stadtbaurats. Nach diesem Vorbild plante er gemeinsam mit Bruno Taut und befreundeten Architekten den Umbau Berlins zur modernen Weltstadt. Das »Neue Bauen« schuf die Voraussetzung für eine neue Wohnkultur, die am Groß-Berliner Stadtrand exemplarisch...
Revolution in Berlin: Seit 1848 immer wieder aktuell?!

Revolution in Berlin: Seit 1848 immer wieder aktuell?!

Sa 20. März 11.00–14.00 Uhr | Stadtrundgang In Kooperation mit dem Friedhof der Märzgefallenen Ein Spaziergang zu den Stätten der Märzrevolution von 1848 mit anschließender Führung über den Friedhof der Märzgefallenen. Was ist Geschichte und was ist heute noch aktuell? Mit: Susanne Kitschun (Leiterin Friedhof der Märzgefallenen) und Reinhard Wenzel (Leiter August Bebel Institut). Teilnahme...
Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

Sa 27. März 11.00–13.00 Uhr | Stadtrundgang mit Wohnungsbesichtigung Die Reichsforschungssiedlung in Spandau war mit rund 3500 Wohnungen das größte Experimentierfeld des sozialen Wohnungsbaus im Berlin der frühen Dreißigerjahre. Bauhaus-Gründer Walter Gropius, der Architekt Bruno Taut und Stadtbaurat Martin Wagner waren in den Planungsprozess der Siedlung involviert. Gebaut wurde sie nach Plänen u.a. von Paul...
Finissage »Der Dirigent der Weltstadt - Martin Wagner und das Neue Berlin«

Finissage »Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin«

Do 01. April 18.30–20.00 Uhr | Online Das Jubiläum »100 Jahre Groß-Berlin« und die Auseinandersetzung mit Martin Wagner hat seit 2020 zu vielen Diskussionen und neuen Erkenntnissen geführt. Wir blicken auf das Jubiläumsjahr zurück und fragen nach den Impulsen für die Stadtpolitik und Stadtentwicklung der Zukunft. Anmeldung erforderlich [U55] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de. Hinweis zu...
*** Verschoben ins Frühjahr 2021*** Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

*** Verschoben ins Frühjahr 2021*** Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnungsbau für Geringverdiener*innen (1930–1934)

Sa 14. November, 11–13 Uhr I Stadtrundgang mit Wohnungsbesichtigung Die Reichsforschungssiedlung in Spandau mit rund 3500 Wohnungen war das größte Experimentierfeld des sozialen Wohnungsbaus im Berlin der frühen 1930er Jahre. Bauhausgründer Walter Gropius, der Architekt Bruno Taut und Stadtbaurat Martin Wagner waren in den Planungsprozess der Siedlung involviert. Gebaut wurde sie nach Plänen u.a. von...
Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung und Attilahöhe

Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung und Attilahöhe

Sa 17. Oktober, 11–13.30 Uhr | Stadtrundgang Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs setzte Martin Wagner als Stadtbaurat des noch selbständigen Schöneberg erste Akzente neuen Wohnungsbaus: die Häuser der Siedlung Linden- hof. Ludwig Lesser gestaltete die Gärten der Genossenschafts- siedlung, Bruno Taut fügte das Ledigenheim hinzu. Auf der Tempelhofer Seite der Arnulfstraße bauten Taut...
»Daughters and Sons of Gastarbeiters«

»Daughters and Sons of Gastarbeiters«

Do 15. Oktober, 18.30–20.30 | Lesung (online) Das Autorinnenkollektiv »Daughters and Sons of Gastarbeiters« leistet mit seinen künstlerisch-performativen Lesungen von autobiographischen Geschichten als Kinder von »Gastarbeitern« einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungskultur in Deutschland. Längst überfällig, dass diese Biographien als Selbstverständlichkeit und Normalität angesehen werden. Ebenso sollen die Geschichten einen Diskurs über das Selbstverständnis und die...
Weltkulturerbe im Wedding: Die Siedlung Schillerpark

Weltkulturerbe im Wedding: Die Siedlung Schillerpark

Sa 26. September, 11–13 Uhr | Stadtrundgang Die von Bruno Taut entworfene Siedlung Schillerpark galt 1924 als Auftakt des Neuen Bauens in Berlin. In Kooperation mit dem von Martin Wagner initiierten gemeinwirtschaftlichen Gehag-Verbund und dem Berliner Spar- und Bauverein (heute: Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG) entstand eine modellgebende Wohnanlage, die mit ergänzenden Bauten...
Die Hufeisensiedlung – eine Ikone des Reformwohnungsbaus

Die Hufeisensiedlung – eine Ikone des Reformwohnungsbaus

Sa 19. September, 10–12 Uhr | Stadtrundgang 2008 wurden sechs »Siedlungen der Berliner Moderne« gemeinsam als UNESCO-Welterbe eingetragen. Sie gelten als Berlins wichtigster Beitrag zur Architekturgeschichte und entstanden als politisch klug eingefädelte Antwort auf die grassierende Wohnungsnot des frühen 20. Jahrhunderts. Von ihnen ist die 1925-1930 maßgeblich von Bruno Taut im Auftrag der GEHAG geplante...