Do 10. September, 18.30–20 Uhr | Vortrag (online)

Quelle: Wellcome Library, London (URL: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/60/Portrait_of_Robert_Herman_Koch_%281843_-_1910%29_Wellcome_L0000894.jpg)

Zu Beginn der Corona-Pandemie schienen viele Menschen die Bedrohung nicht ernst zu nehmen. Verschwörungserzählungen prägen auch jetzt noch den Diskurs. Andererseits wird für die Post-Corona-Zeit auch Hoffnung verbreitet, gesellschaftliche Änderungen zu wagen. Welche gesellschaftlichen Reaktionen auf den Ausbruch einer Pandemie lassen sich in der Vergangenheit beobachten und was können wir daraus lernen? Ausgehend von einem Vortrag über den Verlauf der Cholera im Berlin des 19. Jahrhunderts und begleitende staatliche Maßnahmen, möchten wir diese Fragen diskutieren.
Mit: Beate Winzer (Historikerin)
Anmeldung erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [S42].

Hier finden Sie den Vortrag von Beate Winzer zum Nachhören:

»Cholera in Berlin 1831-1875« – Vortrag von Beate Winzer

Wie wurde früher gesellschaftlich und staatlich mit Pandemien umgegangen? Hört hier Beate Winzers Vortrag »Cholera in Berlin 1831-1875« von unserer Veranstaltung »Corona beispiellos? Ein Blick in die Geschichte« vom 10. September 2020.

Gepostet von August Bebel Institut am Mittwoch, 23. September 2020