Sa 12. Oktober, 14–16 Uhr | Stadtrundgang

Das ehemals landwirtschaftliche Gut um den Wedding wurde mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu dem sprichwörtlichen Arbeiterviertel. Armut und Widerstand prägten seitdem das Bild. Dazu gehörten u.a. die »Wiesenburg«, die im 19. Jahrhundert als Obdachlosenheim Bedeutung erlangte und die kommunistischen Hochburgen um die Kösliner Straße in den 1920er Jahren, die auch Schauplatz des »Blutmai« im Jahr 1929 wurden. Dies und vieles mehr kann entdeckt werden auf einem Rundgang durch eine Gegend, deren soziale Probleme sich zwar verändert haben, aber keineswegs überwunden sind.
Mit: Ulrich Horb (Journalist) und Mitwirkende des Projekts »Wedding – eine Spurensuche im Kiez«.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.
Anmeldung erbeten [P82]
Der Treffpunkt wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Foto: Berlin Mai wikimedia commons | https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Blutmai?uselang=de#/media/File:Bundesarchiv_Bild_102-07707,_Berlin,_Mai-Unruhen.jpg