Do 27. Oktober 2016, 19–21 Uhr

WohnenStadtRechte
Programm zur UN-Weltkonferenz zu 
Wohnungsfragen und nachhaltiger Stadtentwicklung
Habitat III vom 17.–20. Oktober in Quito

Die in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito durchgeführte III. Weltkonferenz zu Wohnungsfragen und nachhaltiger Stadtentwicklung (Habitat III) sollte ein Meilenstein sein für die Konkretisierung nachhaltiger Entwicklungsziele. Unser Referent Klaus Teschner (Misereor) war vor Ort – und kritisiert die schon im Vorfeld festgezurrte und nun beschlossene „New Urban Agenda“ deutlich: „Viele zivilgesellschaftliche Gruppen hatten sich auf das Recht auf Stadt in der Agenda konzentriert und erstaunlicherweise dazu geschwiegen, dass das Recht auf Wohnen, das doch noch in Istanbul 1996 so vehement verteidigt wurde, jetzt de facto vollkommen aus dem normativen System herausgefallen ist. Das Recht auf Stadt ist in der New Urban Agenda jetzt so verquer erwähnt, dass damit gar nichts verbunden werden kann, schon gar keine staatlichen Verpflichtungen. Die organisierte internationale Zivilgesellschaft hat hier auf voller Linie versagt.“ Was folgt daraus nun für eine soziale Stadtpolitik, gerade auch für Berlin?

Mit: Marie-Luise Abshagen [Forum Umwelt und Entwicklung] und Klaus Teschner [Fachreferent für städtische Entwicklung, MISEREOR]

Anmeldung erbeten

Foto: Rasande Tyskar CC BY-NC 2.0