KatierungDo 10. März 2016, 19–21 Uhr 

Die Berliner Erinnerungslandschaft ist vom brandenburgischen Sklavenhandel, vom kaiserlichen deutschen Kolonialreich sowie von der NS-Zeit mitgeprägt. So finden sich im Berliner Stadtbild immer noch zahlreiche positive Bezugnahmen auf den deutschen Kolonialismus. Die antidemokratische Ausrichtung der kolonialen Idee, deren rassistische Legitimationsversuche von den Nationalsozialisten aufgegriffen wurden, macht eine kritische Auseinandersetzung mit Straßennamen mit kolonialistischem Bezug unumgänglich. Gleichzeitig wird auf Erinnerungsorte eingegangen, die einen Persektivenwechsel zum antikolonialen Widerstand ermöglichen.

Referent*innen: Israel Kaunatjike, Ovaherero-Aktivist vom Bündnis „Völkermord verjährt nicht!“;
Marie Biloa Onana, Mnyaka Sururu Mboro, Christian Kopp von Berlin Postkolonial e.V.

Anmeldung erbeten!

Im Rahmen des Praxisforschungsprojekts „Erinnerungsorte – Vergessene und verwobene Geschichten“ der Hochschulen ASH Berlin und HTW Berlin und den Kooperationspartnerinnen Solidaritätsdienst-international e.V.,  August Bebel Institut, Stiftung Jüdisches Museum Berlin und Berlin Postkolonial e.V.
Medienpartnerin: Deutschlandradio Kultur

Logo_LeiIFAF
Logo_LeiIFAF