Mi 12. Mai 18.00–19.30 Uhr

Bildquelle: Ben Buschfeld

Urbane Dichte, frische Farben, frischer Wind…

Von den sechs Weltkulturerbesiedlungen der 1920er Jahre sticht die Legien-Siedlung im Prenzlauer Berg durch ihre Innenstadtlage heraus. Der Standort und die sich anbahnende Weltwirtschaftskrise 1929 zwangen zum Sparen. Hatte Bruno Taut als Chefarchitekt der GEHAG bislang zwei- bis dreigeschossige Siedlungen in aufgelockerter Bebauung realisiert, konzentrierte er sich hier auf kleinere Grundrisse, verzichtete auf Mietergärten und baute noch ein bis zwei Geschosse höher. Trotz identischer Dichte, wie bei den angrenzenden Mietskasernen, wirkt alles überraschend hell, modern und großzügig.

Anmeldung erforderlich [V42] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de.

Mit: Ben Buschfeld (Inhaber von »Tautes Heim«, Gestalter und Autor)
Beitrag: 10 € (Ermäßigung möglich)
Der Treffpunkt wird nach Anmeldung und Überweisung des Beitrags bekannt gegeben [V42]