Foto: paperpress

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Fr 23. bis So 25. Oktober 2015
Ein Seminar in Buchenwald und Weimar

Die Themen Rechtsextremismus und Demokratie stehen im Mittelpunkt unseres Seminars und Gedenkstättenbesuchs. Weimar, die Stadt der deutschen Klassik, ist tolerant und weltoffen. Viele Bürger*innen engagieren sich für Demokratie und setzen sich gegen organisierten Rechtsextremismus zur Wehr – denn u.a. nahm hier der Terror des NSU seinen Ausgang. Und dieses Jahr wurde eine 1. Mai-Kundgebung von Nazis angegriffen.

Vor 70 Jahren wurde Deutschland von der Diktatur der Nationalsozialisten befreit. Nicht befreit ist das Land von rechtsextremen Umtrieben und von dem Problem, wie der Wert eines demokratischen Systems und die Notwendigkeit des Engagements in der Gesellschaft verankert werden kann.

Zum geplanten Programm gehören eine Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald, ein Empfang und ein Gespräch bei Stefan Wolf, Oberbürgermeister der Stadt Weimar, eine Diskussion mit dem Mobilen Beratungsteam Thüringen und dem Bündnis gegen Rechts Weimar über Rechtsextremismus und demokratisches Engagement in Thüringen.

Im Stadtmuseum Weimar gibt es eine Führung durch die Sonderausstellung „Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919“. Alternativ werden zwei politische Stadtführungen durch Weimar angeboten: „Gefeiert und missbraucht – Weimar als Instrument der Politik“ oder „Historische Orte der Wende“. Als Zusatzangebot kann eine Aufführung von  »Lotte in Weimar« nach Thomas Mann im Theater im Gewölbe  besucht werden (Karten 15,50 oder 20,50 €).

Abfahrt am Freitag, 23. Oktober 2015, 13 Uhr. Ankunft am Sonntag, 25. Oktober 2015, 21 Uhr.

Übernachtung mit Halbpension im Doppelzimmer im Comfort Hotel Weimar.
Teilnahmebeitrag max. 150,00 Euro; Einzelzimmerzuschlag 28,00 Euro.

Anmeldung bis 15. September an anmeldung[at]august-bebel-institut.de