| In Berlin ist das Wort Gentrifizierung in aller Munde. Alt-Berliner/innen, Neu-Berliner/innen, Berlin-Besucher/innen, Politiker/innen – alle sprechen darüber. Wie sieht es mit den jüngeren Berliner/innen aus? Nehmen sie Veränderungen in ihrem Kiez wahr? Und wie bewerten sie diese? In dem Workshop setzen sich Jugendliche mit dem Kiez auseinander, in dem sie zur Schule gehen oder wohnen. In Gesprächen mit Anwohner/innen und Gewerbetreibenden erkunden sie Veränderungen in ihrer Umgebung, die zum Teil über ihre Lebenszeit hinausreichen, zum Teil jüngeren Datums sind. Ihre eigenen Erfahrungen gleichen sie mit denen anderer ab. Sie verschaffen sich einen Überblick darüber, worum es in der Debatte um Gentrifizierung geht, was Schlagworte wie „Aufwertung“ und „Verdrängung“ bedeuten und diskutieren ihre Perspektiven darauf.

Leitung: Susanne Lucas und Jochen König, Sozialwissenschaftler/innen und Sozialpädagog/innen, mehrjährige Erfahrung in der Leitung von Workshops für Schüler/innen zu historischen und politischen Themen

Termin & Format: ein (Schul-)Tag / ca. 6 Stunden, genauer Termin wird abgesprochen
Zielgruppe: 15-25 Schüler/innen aus einem Bezirk, Mindestalter 16 Jahre
Teilnahmebeitrag: 10 Euro pro Person

Kontakt bei Interesse: Manuela Bauche, bauche@august-bebel-institut.de | tel. 030 – 4692-129 | fax. 030 – 4692-124

Eindrücke vom ersten Workshop im November 2013 finden Sie hier.