Di 15. September 2015, 19–22 Uhr

Griechenland steht kurz vor der Staatspleite, zeitgleich wird auch die Situation für Geflüchtete besonders auf den Inseln in der Ägäis immer verheerender. Um die 1.000 Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak kommen täglich in Schlauchbooten von der türkischen Küste nach Lesbos. Diese Ankunft bedeutet für sie jedoch kein Ende ihrer gefährlichen Reise. Kilometerlange Fußmärsche bei Tag und Nacht, überfüllte Flüchtlingslager mit viel zu wenig Sanitären Anlagen, unzureichende medizinische Versorgung und disfunktionale Bürokratie erwarten sie.

Mit: Miriam Martin (Bloggerin und Unterstützerin vor Ort), Doro Bruch (Borderline Europe e.V.), Rejane Herwig (Migrationsforscherin)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de