Di 18. Juni 2019, 19–21 Uhr

Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945

Eine Ausstellung des antifaschistischen pressearchivs und bildungszentrums (apabiz) e.V. 
und des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.

Seit der Selbstenttarnung des NSU im Jahr 2011 und den rassistischen Mobilisierungen scheint die extreme Rechte in der Bundesrepublik präsent wie nie zuvor. Tatsächlich ist sie jedoch kein neues Phänomen – auch nicht in Berlin.
Die Wanderausstellung erzählt exemplarisch von zehn Ereignissen in Berlin in den zurückliegenden sieben Jahrzehnten, die unterschiedlichen Aktionsfeldern der extremen Rechten zuzuordnen sind – sowie von dem gesellschaftlichen Widerstand dagegen.
Das apabiz ist das größte öffentlich zugängliche Facharchiv zur extremen Rechten nach 1945 im deutschsprachigen Raum.
Das Aktive Museum versteht sich als offene Arbeitsplattform und Werkstatt für alle, die sich mit der nationalsozialistischen Vergangenheit, ihren gesellschaftlichen Voraussetzungen und ihren Nachwirkungen bis in die Gegenwart beschäftigen wollen.

Ausstellung: 19. Juni bis 16. Juli 2019
Öffnungszeiten: Di–Do, 14–18 Uhr, und auf Anfrage

Vernissage mit Kaspar Nürnberg (Aktives Museum) u.a.

Gestaltung: Udo Tremmel, anisblau.de/ Titelfoto: Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 Nr. 0067818/ Foto: Gert Schütz