Do 28. Januar 2016, 19–21 Uhr
100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg herrschen in Syrien und an der türkischen Ostgrenze wieder Krieg, Flucht und Vertreibung: Ein seit Jahrzehnten mit brutalen Unterdrückungsmethoden herrschendes Regime und die mörderischen Milizen des »Islamischen Staats« bekämpfen die Bevölkerung unabhängig von deren religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit. Menschen, Ortschaften oder Stadtviertel, die sich dem „IS“ und seiner Ideologie oder dem Assad-Regime nicht unterwerfen, kämpfen in Syrien ums Überleben.
Trotz des Krieges versucht die Region Rojava, genau wie andere Regionen in Syrien basisdemokratische Strukturen aufzubauen. Die Stadt Kobanê hat den monatelangen Angriff des IS abgewehrt. Andere Orte kämpfen gleichzeitig gegen den islamistischen Terror und den des Regimes und versuchen dabei, das Überleben basisdemokratisch zu organisieren und ein freies, gemeinsames Syrien vorwegzunehmen.
Was können wir von dem basisdemokratischen Aufbruch und Widerstand in Kobanê und anderswo in Syrien lernen? Wie können wir ihn unterstützen?
Ein Abend mit Dennis Kupfer (Journalist), Ghied Alhashmy (Politikwissenschaftlerin, angefr.) Mohammed Abo Hajar (Musiker und Aktivist)
und Aktivist*innen aus der Syrien-Solidaritätsarbeit.
Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de