Do 21. Januar 18.00–20.30 Uhr | Vortrag mit Diskussion (online)

Just in der Corona-Krise, die Südeuropa besonders hart traf, erlebte Europa die Eskalation des Streits zwischen Griechenland und der Türkei um Erdgas-Vorkommen im östlichen Mittelmeer. Betrachtet man allerdings die Energietrends, wird klar, dass andere Gründe als die Sicherung billiger Energiequellen hinter dem sogenannten Gasstreit im östlichen Mittelmeer liegen. Die vereinfachten Erklärungsansätze mit dem Hinweis auf das Erstarken des Autoritarismus und der Realpolitik helfen dabei wenig. Vielmehr muss dieser Streit als Ausdruck der negativen Auswirkungen des Neoliberalismus in der Peripherie Europas verstanden werden – die durch die Pandemie verstärkt werden.

Mit: Gökhan Tuncer (türkischer Politikwissenschaftler) und N.N. (griechische Politikwissenschaftlerin).

Anmeldung erforderlich [U30] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de.