Mi 26. Juni 2019, 19–21 Uhr | Vortrag mit Diskussion

Antifaschismus war ein zentraler Wert im System der DDR. Hier wurde der Sozialismus aufgebaut während hinter dem »antifaschistischen Schutzwall« die alten Nazis weiter für Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeiterklasse sorgten. Doch auch in der DDR gab es Nazis. Spätestens nach dem Überfall auf ein Konzert in der Ost-Berliner Zionskirche 1987 war das offensichtlich. Wie organisierten und äußerten sich Nazis in der DDR? Wie ging der Staat mit ihnen um und was wurde aus ihnen nach 1990?
Mit: Christin Jänicke (Sozialwissenschaftlerin, Autorin) und Thomas Thiele (Geschäftsführer des Stadtjugendrings Königs Wusterhausen)
Ort: Müllerstr. 163 (Erika-Heß-Saal)

Veranstaltung im Rahmen der Ausstellung »Immer wieder« – Extreme Rechte und Gegenwehr in Berlin seit 1945
Eine Ausstellung des antifaschistischen pressearchivs und bildungszentrums (apabiz) e.V. und des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V.

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de [N51]

Gestaltung: Udo Tremmel, anisblau.de/ Titelfoto: Landesarchiv Berlin, F Rep. 290 Nr. 0067818/ Foto: Gert Schütz