Mo 15. September 2014, 19–22 Uhr

Die Stationierung von US-Mittelstreckenraketen, atomare Aufrüstung und Wehrdienst waren in der BRD der 1970er bis 90er zentrale Mobilisierungsmomente der Friedensbewegung. In der DDR formierten sich die »Frauen für den Frieden« gegen das 1982 verabschiedete Wehrdienstgesetz, das auch Frauen verpflichtete. Heute widersetzen sich Schulen und Unis den Werbemaßnahmen der Bundeswehr in ihren Räumen. Mit ehemaligen und aktuellen Aktivist/innen wagen wir eine Chronik und fragen nach der aktuellen Relevanz einer Haltung gegen Krieg.

Mit: Almut Ilsen (ehem. Frauen für den Frieden), Micha Schmidt (Koordination der Berliner Landesschüler/innenvertretung, Bündnis Schule ohne Militär), Ralf Siemens (Arbeitsstelle Frieden und Abrüstung, ehem. Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär – angefragt), Laura von Wimmersperg (Friedenskoordination Berlin)
Moderation: Ingo Siebert (August Bebel Institut)

Um Anmeldung bis 8. September wird gebeten unter anmeldung(at)august-bebel-institut.de