Do 5. Juli 2018, 19-21 Uhr
Post-sozialistische Städte: Street-scapes, Kunst und Aktivismus
Vorträge von Dr. Eszter Gantner und Matthias Einhoff mit anschließender Diskussion

Eingezäunt, abgebaut und umbenannt: die Diskurse über den Umgang mit öffentlichen urbanen Räumen – darunter Straßen – begleiten die Transformation postsozialistischer Städte seit den 1990er Jahren. Vielerorts fehlt ein politischer und gesellschaftlicher Konsens über deren Nutzung. Zahlreiche Fragen sind noch immer offen: Was soll mit dem sozialistischen Erbe geschehen? Wie sieht das Verhältnis zwischen den öffentlichen Räumen und dem öffentlichen Leben aus? Diesen und weiteren Überlegungen geht Dr. Eszter Gantner in ihrem Vortrag zum Thema „Post-sozialistische Street-scapes“ nach.
Matthias Einhoff zeigt in seinem Vortrag „Kunst und Aktivismus in post-sozialistischen Räumen“ Wege zur Reflexion der Geschichte, Gegenwart und Zukunft und zitiert Beispiele aus Uljanovsk (Russland), auf dem ehemaligen Mauerstreifen in Berlin sowie von Aktivitäten von Kulturschaffenden in Kaunas, Lublin und am Haus der Statistik in Berlin.
Mit: Dr. Eszter Gantner (Herder Institut und TACT/GSZ, HU Berlin) und Matthias Einhoff (Künstler, Co-Direktor des Zentrum für Kunst und Urbanistik ZK/U)

Anmeldung erbeten unter anmeldung@august-bebel-institut.de