Unterwegs im »Roten Wedding«

Das ehemals landwirtschaftliche Gut um den Wedding wurde mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zu dem sprichwörtlichen Arbeiterviertel. Armut und Widerstand prägten seitdem das Bild. Dazu gehörten u.a. die »Wiesenburg«, die im 19. Jahrhundert als Obdachlosenheim Bedeutung erlangte und die kommunistischen Hochburgen um die Kösliner Straße in den 1920er Jahren, die auch Schauplatz des »Blutmai« im Jahr 1929 wurden. Dies und vieles mehr kann entdeckt werden auf einem Rundgang durch eine Gegend, deren soziale Probleme sich zwar verändert haben, aber keineswegs überwunden sind.
Die Broschüre entstand gemeinsam mit Mitwirkenden des Projekts »Wedding – eine Spurensuche im Kiez«.
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

Memory Streets

Straßenschilder

»Wie Lernen und Erinnern im ›Afrikanischen Viertel‹?« – diese Frage beschäftigte über mehrere Wochen 23 Schüler_innen der Ernst-Schering-Schule und des Oberstufenzentrums für Kommunikations-, Informations- und Medientechnik, die beide in Berlin-Wedding liegen. In Projekttagen lernten die Schüler_innen über die Geschichte des »Afrikanischen Viertels« und über die Geschichte des deutschen Kolonialismus. Sie entwickelten davon ausgehend eigene Ideen für Gedenkobjekte, die sich in einen »Lern- und Erinnerungsort Afrikanisches Viertel« integrieren ließen. Schließlich setzten sie ihre Ideen um: Neun Objekte produzierten sie und stellten sie in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vor. Mehr…

Station Berlin

Gehst du weg? Kommst du an? Bleibst du hier?

Wanderausstellung & Schulprojekttage vielleicht bald auch bei Ihnen?

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Die Ausstellung „Station Berlin“ zum Menschenrecht auf Asylsuche und seiner historischen Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte kann von Schulen und öffentlichen / sozialen Einrichtungen kostenfrei in Berlin ausgeliehen werden. Mehr…

Kontakt: Manuela Bauche, bauche@august-bebel-institut.de, tel 030/4692-129