Die Identifikation mit dem eigenen Bezirk oder Kiez ist im Alltag vieler Berliner Schüler*innen mit Identifikationen wie ,deutsch‘, ,nicht-deutsch‘ oder ,migrantisch‘ verknüpft. Hinzu kommt die anhaltende Auseinandersetzung mit geflüchteten Jugendlichen in den Übergangs-, Intensiv- und Willkommensklassen, welche nicht selten angefeindet, als Konkurrenz und als ,ganz anders‘ empfunden werden. Auch die im Verlauf des letzten Schuljahres begonnene Integration vieler neu in Berlin angekommener Schüler*innen in die regulären Klassen hat nicht immer dazu beigetragen, dass sich die Schüler*innen untereinander besser kennenlernen und Offenheit und Respekt füreinander entwickeln.

Unsere vier- bzw. achtstündigen Workshops, die auf einen oder zwei Vormittage aufgeteilt werden, bringen Schüler*innen diverser Hintergründe (mit und ohne Fluchterfahrung) unter der Anleitung von Theaterpädagog*innen zu einer intensiven Begegnung zusammen.

* Ein Kooperationsprojekt des August Bebel Instituts mit dem Theater Pädagogische Aktionen und Berliner Sekundarschulen.

Information und Anmeldung:

Ute Zimmermanns, Telefon 033208/22644, Mail: u.zimmermanns[at]web.de

* Das Bildungsprogramm des August Bebel Instituts wird durch die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit gefördert. Diese Workshopreihe wird finanziert aus Mitteln der Senatsverwaltung für Jugend, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.

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