Mo 22. April 19– 21 Uhr

Müssen Daten wie Schulabrecher/innen-Quote und Zahl der Gymnasialempfehlungen für alle zugänglich sein? Das kommerzielle Schülernetzwerk „Spickmich.de“ setzte gerichtlich durch, solche Daten von Berliner Schulen zu bekommen und zu veröffentlichen, denn nach dem Informationsfreiheitsgesetz hat jede Person Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen. Der Senat hielt dies bei sensiblen Daten im Schulbereich für nicht anwendbar. Was bedeutet Informationsfreiheit, wo beginnt sie, wo hört sie auf? Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Persönlichkeitsrechte? Entstehen „gläserne“ Schulen, Rankinglisten und Stigmatisierung?

Mit: Dr. Alexander Dix, Berliner Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit; Mark Rackles, Staatssekretär für Bildung, Martin Delius, Piratenfraktion und einer Schülervertreterin.
Anmeldung erbeten [U38]