Do 29. Juli, 18.30–20 Uhr | Online-Buchvorstellung 

Quelle: Riccardo Cuppini https://www.flickr.com/photos/cuppini/26678986760/

Viele Politiker*innen und Theoretiker*innen werden schnell vergessen. Manche Namen bleiben bekannt, ihre Politik und ihre Gedanken weniger – z.B. Ernst Thälmann, Vorsitzender der KPD am Ende der Weimarer Republik. Antonio Gramsci aber, Mitbegründer und vorübergehend  Vorsitzender der Kommunistischen Partei Italiens in den 1920er Jahren, wird in linken Bewegungen noch heute intensiv und kontrovers  diskutiert – bedauerlicherweise sogar in der rechten Szene. Was macht ihn so interessant?

Er ergänzte die marxistische Revolutionstheorie um den Begriff der Kulturellen Hegemonie. Es reiche nicht, so Gramsci, dass der Kapitalismus zusammenbricht oder die Regierung revolutionär beseitigt wird. Gleichzeitig müsse die Hegemonie in den Köpfen der Menschen, im geistigen und kulturellen Bereich, hergestellt werden.

Wir blicken zurück auf Gramscis Leben, sein politisches Wirken, seine Werke und erklären das Hegemoniekonzept und was es für das Kulturleben heute bedeuten kann.

Mit: Johannes Bellermann (Autor), Ingo Arend (Kulturjournalist)
 Moderation: Hannah Vögele (Politische Theoretikerin)

Anmeldung erforderlich per E-mail an anmeldung [at] august-bebel-institut.de [W20]

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