August Bebel Institut
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Zeitgeschichte
Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Ausstellung an zwei Standorten Ausstellungszeitraum: Donnerstag 7. bis Mittwoch 27. Oktober Rathaus Charlottenburg Geöffnet Mo–Sa 9–18 Uhr Als Stadtbaurat Groß-Berlins 1926–1933 leistete Martin Wagner viel, um die Metropole zu entwickeln. Einiges davon ist noch heute im Stadtbild zu erkennen, so etwa die Weltkulturerbe-Siedlungen in Britz, Siemensstadt oder Prenzlauer Berg. Die Ausstellung stellt Martin Wagners Persönlichkeit und...
»Postsowjetische Lebenswelten«

»Postsowjetische Lebenswelten«

Gesellschaft und Alltag nach dem Kommunismus Ausstellungszeitraum: Freitag 15. Oktober – Donnerstag 18. November in der Galerie des August Bebel Instituts. Das Ende der Sowjetunion im Dezember 1991 ist Ausgangspunkt dieser informativen und vielseitigen Ausstellung. Mit verschiedenen Themenschwerpunkten widmet sie sich dem historischen Wandel, den die fünfzehn Nachfolgestaaten der Sowjetunion seitdem durchlaufen haben. Trotz der zum...
Der Bunte Wedding

Der Bunte Wedding

Sa 23. Oktober, 11–13 Uhr | Stadtrundgang (3G) Der ehemals »Rote Wedding« hat sich seit den 1950er Jahren stark verändert. Der Abriss von Stadtvierteln und der Zuzug von Menschen haben das Gesicht des Stadtteils neu geprägt. Der Wedding ist immer noch kein Reichenviertel, aber auch kein geschlossenes Arbeitermilieu mehr. In jedem Fall gibt es sicherlich...
Russland und Ukraine – Ursachen und Perspektiven einer konfliktreichen Nachbarschaft

Russland und Ukraine – Ursachen und Perspektiven einer konfliktreichen Nachbarschaft

Do 4. November, 18.30–20 Uhr | Online-Diskussion Bereits in der Spät-Sowjetunion wurden die Ukraine und Russland manchmal »zwei ungleiche Schwestern« genannt. Einst wirtschaftlich starke und bevölkerungsreiche Sowjetrepubliken, wurden sie 1991 unabhängig und gingen in den 1990er Jahren unterschiedliche Wege. Nach der Annexion der Krim und dem Kriegsbeginn in der Ostukraine 2014, hegen beide Staaten feindselige...
Genossenschaften: Geschichte, Aktualität und Renaissance

Genossenschaften: Geschichte, Aktualität und Renaissance

Di 23. November, 18–20 Uhr | Buchvorstellung (3G) Die Genossenschaft ist eine Unternehmensform, die demokratischer organisiert ist als andere. Seit den 1860er Jahren gibt es sie in Bereichen wie Konsum, Wohnen, Produktion und Landwirtschaft. Wir diskutieren mit dem Schwerpunkt Bau- und Wohngenossenschaften Erfahrungen, Möglichkeiten und aktuelle politische Fragen.Mit: Gisela Notz (Sozialwissenschaftlerin), Renate Amann (Architektin)Ort: Am...
Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

Freitag 26. – Sonntag 28. November | Gedenkstättenfahrt (3G) Wir lernen die Geschichte des KZ Sachsenhausen kennen und befassen uns in Arbeitsgruppen ausführlich mit Lebensgeschichten von Häftlingen. Uns interessiert besonders, wie es gelingen konnte, unter den bedrückenden Umständen im Lager die Würde zu wahren, und wie Häftlinge sich nach der Internierung in der Freiheit zurecht...
Das Glück bauen – Die Welt verändern. Die Stadtplaner und Architekten Bruno Taut und Martin Wagner

Das Glück bauen – Die Welt verändern. Die Stadtplaner und Architekten Bruno Taut und Martin Wagner

Mi 6. Oktober, 18–19 Uhr | 3G-Buchvorstellung Christoph Ehmann stellt sein neu erschienenes Buch vor, in dem der Berliner Stadtbaurat Martin Wagner, Gründer der GEHAG und Organisator der heutigen Weltkulturerbesiedlungen, gemeinsam mit seinem Chefarchitekten Bruno Taut vorgestellt und verglichen wird. Zwei unterschiedliche Persönlichkeiten, die gemeinsam Großes geleistet haben.Mit: Christoph Ehmann (Autor), Gerhild Komander (Kunsthistorikerin und Historikerin)Anmeldung...
Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnbau für Geringverdiener*innen [1930-1934]

Die Reichsforschungssiedlung: Sozialer Wohnbau für Geringverdiener*innen [1930-1934]

Sa 4. September, 11–13 Uhr I Stadtrundgang mit Wohnungsbesichtigung Die Reichsforschungssiedlung in Spandau mit rund 3500 Wohnungen war das größte Experimentierfeld des sozialen Wohnungsbaus im Berlin der frühen 1930er Jahre. Bauhausgründer Walter Gropius, der Architekt Bruno Taut und Stadtbaurat Martin Wagner waren in den Planungsprozess der Siedlung involviert. Gebaut wurde sie nach Plänen u.a. von...
Die Siedlung Freie Scholle

Die Siedlung Freie Scholle

Mi 1. September, 18–20 Uhr | Stadtrundgang 1895 gründet der Architekt und Lebensreformer Gustav Lilienthal die Wohnnungsbaugenossenschaft Freie Scholle zu Berlin eG. Rechts und links des Waidmannsluster Damms entsteht zwischen dem Tegeler Fließ und dem Packereigraben die Siedlung Schollenhof. Über 400 Wohnungen errichtet die Genossenschaft in den Jahren von 1900 bis 1932, zuerst nach den...
Womit bekämpft man erfolgreich Antisemitismus?

Womit bekämpft man erfolgreich Antisemitismus?

Fr 13. August, 18.30–20 Uhr | Online-Buchvorstellung 108. Todestag August Bebels »Im Schatten August Bebels – Sozialdemokratische Antisemitismusabwehr als Republikschutz 1918-1932« In den frühen Jahren der Weimarer Republik argumentierte die Sozialdemokratie erfolgreich gegen den Antisemitismus der Deutschnationalen. Am Ende der 1920er Jahre richteten sie die erprobten Argumente gegen die NSDAP. Doch diesmal blieb der Effekt aus....
Demokratiepädagogik damals und heute - 100 Jahre weltliche Schule

Demokratiepädagogik damals und heute – 100 Jahre weltliche Schule

Fr 28. Mai, 17.00–20.00 Uhr | Sa. 29. Mai, 10.00–13.30 Uhr | Tagung (online) Seit 1920 gibt es weltliche Schulen, Lebenskundeunterricht und Demokratiebildung an deutschen Schulen. Wir blicken auf die historische Entwicklung und den Beitrag, den die weltliche Schulbewegung zur Demokratiebildung geleistet hat. Und wir fragen, wie Weltanschauungs- und Religionsgemeinschaften heute und in Zukunft daran...
Digitaler Stadtrundgang mit Finissage: Wohnstadt Carl-Legien (online)

Digitaler Stadtrundgang mit Finissage: Wohnstadt Carl-Legien (online)

Mi 12. Mai 18.00–19.30 Uhr Urbane Dichte, frische Farben, frischer Wind… Von den sechs Weltkulturerbesiedlungen der 1920er Jahre sticht die Legien-Siedlung im Prenzlauer Berg durch ihre Innenstadtlage heraus. Der Standort und die sich anbahnende Weltwirtschaftskrise 1929 zwangen zum Sparen. Hatte Bruno Taut als Chefarchitekt der GEHAG bislang zwei- bis dreigeschossige Siedlungen in aufgelockerter Bebauung realisiert,...