August Bebel Institut
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Zeitgeschichte
Weltkulturerbe in Neukölln: Die Britzer Hufeisensiedlung

Weltkulturerbe in Neukölln: Die Britzer Hufeisensiedlung

Sa 01. Oktober, 15–17 Uhr | Stadtrundgang Die Großsiedlung Britz wurde ab 1925 auf dem Gelände des früheren Ritterguts Britz errichtet. Die kleinere, heute zur DeGeWo gehörende Krugpfuhlsiedlung war zuerst fertig. Sie folgte traditionellen Baustielen.Anders die Hufeisensiedlung auf der anderen Straßenseite, die mit ihrer Standardisierung, den Flachdächern und ihren Farben Architekturgeschichte schrieb. Sie wurde von...
Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin: Das Finale

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin: Das Finale

Fr, 7. Oktober, 18–20 Uhr | Finissage Im Oktober 2020 wurde die Ausstellung im Roten Rathaus gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister eröffnet. Sie wurde als Beitrag zum Jubiläum »100 Jahre Groß-Berlin« gestaltet. Aufgrund der Pandemie konnte sie nur bedingt ihre Wirkung entfalten. Danach konnte sie aber noch im Rathaus Charlottenburg, bei der IG BAU, beim...
ABGESAGT: Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

ABGESAGT: Exkursion zur Gedenkstätte und zum Museum Sachsenhausen

Fr, 23. bis So, 25. September | Gedenkstättenfahrt ***Wir bitten zu beachten, dass die Veranstaltung aus organisatorischen Gründen leider abgesagt werden muss. Wir bitten um Verständnis!*** Wir lernen die Geschichte des KZ Sachsenhausen kennen und befassen uns ausführlich mit Lebensgeschichten von Häftlingen. Besonders interessiert uns, wie es gelingen konnte, unter den bedrückenden Umständen im Lager...
Martin Wagner und Neukölln

Martin Wagner und Neukölln

Mo 19. September, 14–16 Uhr | Vortrag und Kuratorenführung Der Stadtbaurat Wagner hat in seiner Amtszeit von 1926-33 viel bewegt in der Metropole Berlin. Ein Bezirk, wo seine Tätigkeit besonders sichtbar ist, ist Neukölln. Der U-Bhf- Herrmannplatz und das Karstadtgebäude in seiner ursprünglichen Form zeugen davon. Mehr aber noch die Wohnungsbaugesellschaft GEHAG, die ab 1925...
Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu 
und sozialem Wandel

Der Rote Wedding zwischen Arbeitermilieu 
und sozialem Wandel

Sa, 17. September, 14–16.30 Uhr I Stadtrundgang Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich im Wedding eine durchaus widerständige  Gesellschaft, die Parteien, aber auch Freidenker*innen und Literat*innen hervorbrachte. Ende der 1920er Jahre waren hier die  Kommunist*innen tonangebend. Nach 1945 wandelte sich das Viertel in einen sozialdemokratisch geprägten  »Roten Wedding«. Das alte Milieu verschwand zugunsten neuer...
Der Rote Wedding zwischen Elend und 
sozialem Engagement

Der Rote Wedding zwischen Elend und 
sozialem Engagement

Sa, 17. September, 11–13 Uhr I Stadtrundgang Der Wedding war schon im Kaiserreich Inbegriff sozialen Elends. Es gab aber Ansätze, dem entgegenzuwirken, etwa durch das Obdachlosenheim »Wiesenburg«, das Ledigenheim und mit besonders engagierten Menschen wie dem Stadtarzt Georg Benjamin, die sich um die Ärmsten der Armen kümmerten. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich....
Genossenschaften stärken! — Neue Ideen für cooperative Strukturen in der Berliner Stadtentwicklung

Genossenschaften stärken! — Neue Ideen für cooperative Strukturen in der Berliner Stadtentwicklung

Mi, 31. August, 18–20 Uhr | Sommergespräch und Finissage Zum Abschluss der Martin Wagner-Ausstellung im Lindenhof ziehen wir die Verbindung von den 1920er zu den 2020er Jahren, denn wieder steht Berlin vor großen Herausforderungen. Kann das genossenschaftliche Selbsthilfekonzept auch heute wirksam sein, die Baustellen Boden, Immobilien und Energie voranzubringen? Wir stellen neue Ideen für cooperative...
Das »Neue Berlin« als moderne Weltstadt

Das »Neue Berlin« als moderne Weltstadt

Di, 16. August, 18–20 Uhr | Kuratorenführung  Mit dem Amtsantritt Martin Wagners trat Berlin international an die Spitze des städtebaulichen Fortschritts. In der damals drittgrößten Stadt der Welt verwirklichte der sozialdemokratische Stadtbaurat innerhalb weniger Jahre eine Reihe von kommunalen Bauwerken, die heute als Ikonen der Moderne gelten. Wir fragen nach den innovativen Konzepten, politischen Konstellationen...
Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung im Süden Schönebergs

Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung im Süden Schönebergs

Sa, 13. August, 13.00-14:30 Uhr | Führung durch den Lindenhof     Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs setzte Martin Wagner als Stadtbaurat des noch selbständigen Schönebergs erste Akzente neuen Wohnungsbaus: die Häuser der Siedlung Lindenhof, gebaut durch die Berliner Bauhütte, übergeben an eine Bewohnergenossenschaft. Leberecht Migge gestaltete die Gärten der Genossenschaftssiedlung, Bruno Taut fügte das...
Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Die Ausstellung wird ein letztes mal gezeigt, diesmal im Rathaus Neukölln. Der Bezirk, in dem auch der Martin-Wagner-Ring liegt, hat eine besondere Beziehung zum ehemaligen Stadtbaurat Berlins. Die Britzer Hufeisensiedlung gilt als wichtigste Siedlung, die er initiierte. Der U-Bhf. Hermannplatz und das Karstadtgebäude sind Teil seiner Weltstadtplanungen. Die von ihm gegründete Wohnungsbaugesellschaft GEHAG war maßgeblich...
Der Bunte Wedding

Der Bunte Wedding

Sa, 25. Juni 11–13 Uhr | Stadtrundgang Der ehemals »Rote Wedding« hat sich seit den 1950er Jahren grundlegend verändert. Der Abriss ganzer Stadtviertel und der Zuzug von Menschen haben das Gesicht des Stadtteils neu geprägt. Der Wedding ist immer noch kein Reichenviertel, verfügt allerdings auch längst nicht mehr über ein geschlossenes Arbeitermilieu. In jedem Fall...
Protest, Ungehorsam, Widerstand. Berlin in den 1980er Jahren.

Protest, Ungehorsam, Widerstand. Berlin in den 1980er Jahren.

Ausstellung 25. Mai bis 24. Juni 2022 · Öffnungszeiten Di–Fr, 14–18 Uhr Reportagefotos von Ann-Christine Jansson  Im Jahrzehnt zwischen NATO-Nachrüstungsbeschluss und Mauerfall führen die Umweltsituation im Osten und die Wohnraumspekulation im Westen zu neuen Protestformen. Der Rüstungswettlauf wird mit den Forderungen »Schwerter zu Pflugscharen!« oder »Atomraketen stopp!« beantwortet. Im Mai 1989 deckt die DDR-Bürgerrechts-bewegung die...