August Bebel Institut
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Zeitgeschichte
Finissage | Protest, Ungehorsam, Widerstand

Finissage | Protest, Ungehorsam, Widerstand

Fr, 24. Juni, 19–21 Uhr Wie kaum eine andere Branche haben journalistische Printmedien in den letzten Jahrzehnten Rationalisierungspotentiale umgesetzt. Die Verlage nutzen jedoch nicht nur die wirtschaftlichen Einsparmöglichkeiten im technischen Produktionsprozess. Archive werden zentralisiert, zunehmend wird auf Agentur- und Stockmaterial zurückgegriffen, und die Honorare sinken. Was bedeutet das für die Medienvielfalt? Mit: Ann-Christine Jansson (Pressefotografin),...
Der Lindenhof als erster Baustein des Neuen Berlin?

Der Lindenhof als erster Baustein des Neuen Berlin?

Mi, 22. Juni, 18–20 Uhr | Kuratorenführung  Martin Wagner formulierte als Stadtbaurat die Vision einer fundamentalen Neugestaltung der Reichshauptstadt. Dabei konnte er immer wieder zurückgreifen auf die »wahre Fundgrube praktischer Erfahrungen« (M. Wagner) aus seiner Schöneberger Amtszeit. Mit: Henning Holsten (Historiker)  Anmeldung erbeten [Z59]
Widerstand und Öffentlichkeit in Ost-Berlin

Widerstand und Öffentlichkeit in Ost-Berlin

Mi, 15. Juni, 19–21 Uhr Interviews und Diskussionen zu den Bedingungen, unter denen die Opposition in der DDR Zugänge zur Medienöffentlichkeit in Ost und West suchte.  Mit: Ann-Christine Jansson (Pressefotografin), Dirk Moldt (Historiker und Zeitzeuge, Museum Lichtenberg) und weiteren Moderation: Enrico Troebst (Soziologe) Anmeldung erbeten [Z51] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de Hinweis zu den Veranstaltungen in unserer Galerie:...
Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung im Süden Schönebergs

Wohnreform kurz nach dem Ersten Weltkrieg: Lindenhofsiedlung im Süden Schönebergs

Sa, 14. Mai, 13–14:30 Uhr | Führung Lindenhof [Z56]Sa, 11. Juni, 13–14:30 Uhr | Führung Lindenhof [Z57] Unmittelbar nach dem Ende des Ersten Weltkriegs, setzte Martin Wagner als Stadtbaurat der noch selbständigen Stadt Schöneberg erste Akzente neuen Wohnungsbaus: die Häuser der Siedlung Lindenhof, errichtet durch die Berliner Bauhütte, wurden an eine Bewohnergenossenschaft übergeben. Ludwig Lesser...
Vernissage  | Protest, Ungehorsam, Widerstand

Vernissage | Protest, Ungehorsam, Widerstand

Mi, 25. Mai, 19–21 Uhr Bei den Protesten während der IWF- und Weltbanktagung im September 1988 steckte Ann-Christine Jansson mit zahlreichen Pressevertreter*innen stundenlang in einem Polizeikessel fest. Die Rechtfertigung des Einsatzes durch den West-Berliner Innensenator Wilhelm Kewenig empörte die Medienwelt: »Am Tatort muss die Pressefreiheit schon mal zurücktreten«. Unter welchen Bedingungen berichten Medien über widerständigen...
170 Jahre Jugendweihe. »Was gibt’s da zu feiern?«

170 Jahre Jugendweihe. »Was gibt’s da zu feiern?«

Do, 19. Mai, 19–21 Uhr | Zeitzeug*innenveranstaltung In Kooperation mit der Humanismus Stiftung Berlin Die Jugendweihe als weltliches Ritual zur Schulentlassung lässt sich erstmals 1852 nachweisen. Freidenker- und Arbeiterbewegung nahmen sich dieses Festes an und Millionen Jugendliche nahmen seither daran teil. Welchen Stellenwert die Jugendweihe in ihrem Leben hatte und welche Rolle sie nach 1945 im...
Die Erfindung des sozialen Wohnungsbaus

Die Erfindung des sozialen Wohnungsbaus

Mi, 18. Mai, 18–20 Uhr | Kuratorenführung  Mit der Schöneberger Lindenhofsiedlung schuf Martin Wagner vor 100 Jahren das Modell einer modernen Großwohnanlage mit »Licht, Luft und Sonne«. Von den sechs heutigen Weltkulturerbesiedlungen der Berliner Moderne sind fünf unter seiner Regie entstanden.  Mit: Henning Holsten (Historiker)  Anmeldung erbeten [Z58]
Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Der Dirigent der Weltstadt – Martin Wagner und das Neue Berlin

Fr, 06. Mai, 16–18 Uhr | Vernissage Die Vernissage findet im cooperativ Werkraum des Genossenschaftsforums in der Eythstr. 32, 12105 Berlin statt. Anmeldung erbeten: mail [at] cooperativ-werkraum.de [Z55].
Unterwegs im Roten Wedding zum Jahrestag des »Blutmai« 1929

Unterwegs im Roten Wedding zum Jahrestag des »Blutmai« 1929

Sa, 07. Mai, 11–14 Uhr | Stadtrundgang mit Ausklang Unterwegs im Roten Wedding zum Jahrestag des »Blutmai« 1929 Der Wedding wurde mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zum klassischen Arbeiterviertel schlechthin. Armut und Widerstand prägten lange Zeit das Bild. Dazu gehörten u.a. die »Wiesenburg«, die im 19. Jahrhundert als Obdachlosenheim Bedeutung erlangte und die kommunistischen Hochburgen...
Die GEHAG – Aufstieg und Fall eines gewerkschaftlichen Wohnungsbauunternehmens

Die GEHAG – Aufstieg und Fall eines gewerkschaftlichen Wohnungsbauunternehmens

09. April, 10–15 Uhr | Tagung Die GEHAG wurde 1924 von Martin Wagner gegründet, um im großen Stil Wohnungen für Arbeiter*innen bauen zu können. Die Genossenschaften waren nicht ausreichend leistungsfähig, um das Wohnungselend der Arbeiter*innen wirklich zu beseitigen. Mit der Britzer Hufeisensiedlung und der Wohnstadt Carl Legien war die GEHAG Ende der 1920er Jahre maßgeblich...
Wohngemeinschaft Weltkulturerbe. Die Britzer Hufeisensiedlung

Wohngemeinschaft Weltkulturerbe. Die Britzer Hufeisensiedlung

Sa, 26. März, 15–17 Uhr | Stadtrundgang Die heutige Weltkulturerbesiedlung in Britz war 1926 Martin Wagners Empfehlungsschreiben für das Amt des Stadtbaurats. Nach diesem Vorbild plante er gemeinsam mit Bruno Taut und befreundeten Architekten den Umbau Berlins zur modernen Weltstadt. Das »Neue Bauen« schuf die Voraussetzungen für eine neue Wohnkultur, die am Groß-Berliner Stadtrand exemplarisch...
Der Beginn des Sozialen Wohnungsbaus

Der Beginn des Sozialen Wohnungsbaus

Di, 22. März, 17–19 Uhr | Kuratorenführung zur Ausstellung Als »Vater der Bauhüttenbewegung« war Martin Wagner Anfang der 1920er Jahre ein wichtiger Vertreter der »Gemeinwirtschaft«. Von den sechs Weltkulturerbesiedlungen der Berliner Moderne sind fünf unter seiner Regie entstanden. Wir fragen danach, wie sein »Dritter Weg« zwischen Kapitalismus und Staatssozialismus aussah und wohin er führen sollte,...