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SUMMARY:»Der Rote Wedding«
DESCRIPTION:Gemeinsam die Geschichte des Wedding erkunden \nDas Projekt ist eine Kooperation des August Bebel Instituts mit der Begegnungsstätte »Wiese 30« des KSB e.V. mit Sitz im Wedding. Es handelt sich um ein nachbarschaftliches Inklusionsprojekt der »Wiese 30«\, das ferner einem breiten Publikum historisch-gesellschaftlich-politisch interessierter Personen aus der Nachbarschaft offensteht.\nEs bringt an der Geschichte des Wedding Interessierte zusammen\, die gemeinsam historisch zur Geschichte des Quartiers forschen und diese als Gruppenarbeit aufarbeiten möchten. Die Gruppe hat mit der Erforschung des »Blutmai« begonnen\, dort hat auch der Name »AG Gedenkstein« seinen Ursprung. Denn der Wedding war ein Brennpunkt der frühen Arbeiter*innenbewegung (genannt auch »Roter Wedding«) in der Weimarer Republik und der NS-Zeit. In der Vergangenheit wurde bereits historisch zum »Roten Wedding « und zum »Bunten Wedding« geforscht und damit zur Geschichte des Wedding im Wandel von einem Arbeiter*innenbezirk der Kaiserzeit bis zu seiner diversen Gesellschaft heute. \nDas Schwerpunktthema 2026 ist »Arbeiter*innen und Industriegeschichte im Wedding«\, in dessen Rahmen wieder verschiedene Veranstaltungen angeboten werden. \nIm Jahr 2025 lag der Schwerpunkt des Projekts auf »Weddinger Frauen im Widerstand«. In diesem Rahmen fanden diverse Veranstaltungen statt: Den Auftakt bildete eine Lesung mit Brunhilde Wehinger und Walter Frey zum Thema »Weddinger Frauen im Widerstand«. Im Februar informierte die Veranstaltung »Her mit dem allgemeinen Wahlrecht für alle!« über die Geschichte des Wahlrechts in Deutschland und setzte sie mit aktuellen Forderungen in Verbindung. Im Frühjahr standen zwei Stadtspaziergänge auf dem Programm: ein Stadtrundgang erinnerte an den »Blutmai« von 1929\, der andere setzte sich mit dem Thema »Der Rote Wedding« auseinander. Am 27. September folgte die Erkundung des »Bunten Weddings« – ebenfalls in Form eines Spaziergangs – und am 18. Oktober fand erneut »Der Rote Wedding« statt. \nDie 2024 überarbeitete und neu erschienene Broschüre zum »Roten Wedding« finden Sie hier: Broschüre \nProjektziele:\nErfahrung von Selbstwirksamkeit und Empowerment der einzelnen Gruppenmitglieder; Arbeit in der Gruppe; Zusammenarbeit zwischen Betroffenen\, Menschen aus der Nachbarschaft in Kooperation mit kulturellen und öffentlichen Trägern des Quartiers; Erforschung\, historische Aufarbeitung und Vermittlung der sozialhistorischen und politikgeschichtlichen Bedeutung des Wedding\, in dem sich der Sitz des August Bebel Institutes befindet; historische Arbeit im Bereich der Geschichte der Sozialdemokratie.
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SUMMARY:Programmrückblick Januar-Juni 2026
DESCRIPTION:Die erste Programmhälfte liegt hinter uns – Zeit für einen kurzen Rückblick. Unser Winter- und Frühjahrsprogramm stand im Zeichen zentraler gesellschaftlicher Fragen: Wie gehen wir verantwortungsvoll mit Künstlicher Intelligenz um? Wie kann Mobilität in unserer Stadt gerechter gestaltet werden? Wie begegnen wir Diskriminierung und Rassismus? Und was können wir aus der Geschichte für Gegenwart und Zukunft lernen? \nIm Juli und August verabschieden wir uns in die Sommerpause und sind ab September wieder mit neuen Themen und Perspektiven für Euch da. Dabei knüpfen wir an bestehende Veranstaltungsreihen an und setzen zugleich neue Impulse. \nHier ein Blick auf unsere Highlights der vergangenen Monate: \nDen Auftakt ins Programmjahr 2026 bildete die Buchvorstellung »Das laute Berlin – Mietenkrise als Antrieb zur Wiederkehr der Vergesellschaftung?« in der Stadtwerkstatt. Zentraler Raum für Beteiligung in Berlin-Mitte. Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten wir über die Mietenfrage in unserer Stadt\, über mögliche Lösungsansätze sowie darüber\, wie diese von reformsozialistischen Konzepten der 1920er Jahre inspiriert sind. \nEin Schwerpunkt der ersten Jahreshälfte war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. In unserem als Bildungszeit anerkanntem Workshop im Futurium verbanden die Teilnehmenden kritische Reflexion mit praktischem Handwerkszeug und entwickelten Strategien für einen verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Arbeitswelt. In der Podiumsdiskussion »Die Rolle von KI und Social Media im Wahlkampf – Chancen und Gefahren für die freie und demokratische Meinungsbildung« im silent green Kulturquartier in Berlin-Wedding diskutierten wir mit Expert*innen aus verschiedenen Generationenperspektiven über politische Meinungsbildung in den sozialen Medien\, die damit verbundenen Herausforderungen und notwendige Regulierungen. \nWie kann Verkehrs- und Stadtplanung gestaltet werden\, die die Bedürfnisse aller Berliner*innen berücksichtigt? Dieser Frage widmete sich unsere interaktive Podiumsdiskussion »Gender & Mobilität« in der Stadtwerkstatt. Zentraler Raum für Beteiligung in Berlin-Mitte. Gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft\, Zivilgesellschaft und Vertreter*innen verschiedener Berliner Bezirksverwaltungen und BVV’n diskutierten die Teilnehmenden etwa über die Gestaltung von Verkehrsmitteln\, kommunale Beteiligungsprozesse in der Planung sowie das Thema Sicherheit im öffentlichen Raum. \nDie Teilnehmenden unserer verkehrspolitischen Exkursion beschäftigten sich dagegen auf ihrer Reise durch die Benelux-Staaten mit erfolgreichen Beispielen grenzüberschreitender Mobilität. \nSensibilisierung\, Solidarität und Handlungskompetenz standen im Mittelpunkt unserer Antidiskriminierungsworkshops. Die Veranstaltung »Zwischen Bildung\, Arbeit\, Herkunft und Zuschreibung« verband aus intersektionaler Perspektive die Themen Klassismus und Anti-Asiatischen Rassismus. Der Workshop »Antislawismus – eine Lücke im deutschen Antidiskriminierungsdiskurs?!« machte auf eine bislang wenig beachtete Form von Diskriminierung aufmerksam und setzte sich kritisch mit ihrer strukturellen Verankerung und gesellschaftlich tiefsitzenden Vorurteilen auseinander. \nUnter dem Leitgedanken »Aus der Geschichte für die Gegenwart lernen« verknüpften wir auf Stadtspaziergängen und Gedenkstättenbesuchen historische Reflexion mit aktuellem politischem Lernen. Beim Besuch des Friedhofs der Märzgefallenen in Berlin-Friedrichshain\, auf dem die Opfer der Berliner Barrikadenkämpfe von 1848 begraben sind\, begaben wir uns auf die Spuren europäischer Demokratiegeschichte(n). Der Erinnerungsort Ihnestraße in Berlin-Dahlem\, an dem zwischen 1927 und 1945 das Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie\, menschliche Erblehre und Eugenik angesiedelt war\, machte die Verflechtungen von Wissenschaft und Unrecht sichtbar. Auch unsere Kiezspaziergänge durch den Wedding durften nicht fehlen: Mitglieder der AG-Gedenkstein des Tageszentrums Wiese vermittelten die Geschichte des »Blutmai« von 1929 sowie die Entwicklung des Stadtteils von der Weimarer Republik bis in die Nachkriegszeit.
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SUMMARY:Verkehrspolitische Exkursion
DESCRIPTION:Das August Bebel Institut führt jährlich im Sommer eine verkehrspolitische Exkursion durch.  Die Reise wird gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Das Thema der Reise 2026 ist »Die Benelux-Staaten: Vorreiter der Europäischen Union im Schienenverkehr sowie in der nachhaltigen Stadt- und Raumplanung«. Sie findet vom 06. – 13. Juni 2026 statt. Personen\, die an der Exkursion interessiert sind\, können sich gerne schon melden unter: anmeldung@august-bebel-institut.de \nDie Bildungsveranstaltung umfasst fünf Tage mit 6-8 Stunden Programm (Montag\, den 08.06.2026 – Freitag\, den 12.06.2026). Die angrenzenden Wochenenden werden zur klimafreundlichen An- und Abreise mit der Bahn genutzt (Berlin-Amsterdam und Brüssel-Luxemburg-Trier-Berlin). \nDie 1944 gegründeten Benelux-Staaten waren Vorreiter der Europäischen Union. Es wurde schon früh das Zusammenwachsen von Regionen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erprobt\, in die später auch NRW und Rheinland-Pfalz einbezogen wurden. BENELUX und die Euroregionen mit Westdeutschland sind ein Vorbild für die angestrebte Zusammenarbeit der Hauptstadtregion Berlin mit seinen westpolnischen Nachbarregionen. \nVor dem Hintergrund der hohen Bevölkerungsdichte und der größten Dichte im Schienennetz der EU gibt es zahlreiche Best-Practice-Beispiele auch für die regionale und kommunale Planung in Deutschland. Die Siedlungs- und Raumordnungsplanung ist mit der Entwicklung des Schienennetzes in den Benelux Staaten eng verzahnt. Daher gab es zahlreiche EU-Projekte mit einem Erfahrungsaustausch zwischen Berlin\, Amsterdam und Rotterdam. Zwischen Berlin und Amsterdam fand zudem ein umfangreicher Verwaltungsaustausch der Umwelt- und Verkehrsverwaltungen statt. \nAusgehend von der Bürgermeisterin von Amsterdam und dem niederländischen Verkehrsministerium gab es bereits 2018 eine Initiative zur Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Berlin und Amsterdam. Die Bahninfrastruktur westlich von Hannover entspricht nicht den europäischen Standards. Eine Modernisierung wird von der EU-Kommission unterstützt\, die diese Verbindung durch die Verlängerung der Rail Baltica über Berlin in das TEN-Vorrangnetz (Nordsee-Ostsee) aufgenommen hat. \nDie Exkursion 2025 trug den Titel »’Rail Baltica‘: Das größte Eisenbahn-Infrastrukturvorhaben der Europäischen Union« und fand vom 28. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Die »Rail Baltica« ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der EU\, das Berlin und Brandenburg mit Finnland\, Estland\, Lettland\, Litauen und Polen über eine Schnellfahrstrecke in europäischer Spurweite verbindet. Ziel ist\, die wirtschaftliche Entwicklung in den strukturschwachen Regionen der EU zu fördern und durch die Verlagerung von Gütern und Personenverkehr auf die Schiene positive Klimaschutz-Effekte zu erzielen. Das Projekt »Rail Baltica« ist Teil der EU-Kohäsionsstrategie und soll langfristig auch Helsinki durch einen Eisenbahntunnel an das europäische Schienennetz anbinden. \n 
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SUMMARY:Für ein respektvolles Miteinander an unseren Schulen und in unserer Stadt: Interkulturelle Schüler*innen-Dialoge
DESCRIPTION:Um Stereotypen\, Vorurteilen und Rassismus in Berliner Schulen entgegenzuwirken\, bringen die Dialog-Workshops Schüler*innen z.B. aus Sprachlern- oder Willkommensklassen mit Regelklassen einer Schule in einen lebendigen\, respektvollen Austausch. Die teilnehmenden Jugendlichen lernen sich besser kennen und entwickeln ein Verständnis für die jeweiligen Biografien und kulturellen Hintergründe. Gleichzeitig setzen sie sich mit den eigenen Werten\, Gefühls-\, Denk- und Verhaltensmustern auseinander. Unter Anleitung erfahrener (Theater-) Pädagog*innen wird mit spielerisch-interaktiven Methoden ein gutes\, respektvolles Zusammenleben im Klassenzimmer\, in der Schule und in der Gesellschaft gefördert.  \nDie Veranstaltungen sind konzipiert als Begegnungsworkshop zweier oder mehrerer Klassen\, beispielsweise Regel- und Willkommensklassen einer Schule\, oder als Workshop zur Stärkung von interkulturellen Klassengemeinschaften. Die Teilnehmendenzahl sollte zwischen 25-45 Personen liegen. Der Workshop ist geeignet für Teilnehmende ab 10 Jahren. Die Methoden werden dem Alter und dem Bedarf entsprechend angepasst. \nDie Begegnungsworkshops finden wahlweise an einem oder zwei Vormittagen an einem externen Ort (z.B. im Jugendzentrum Pumpe in Berlin-Mitte oder im Tagungshaus Alte Feuerwache in Berlin-Kreuzberg) oder auf Wunsch in den Schulen statt. Die Workshops sind für die Schulen kostenlos\, die Anmeldung ist verbindlich. \nInformationen und Anmeldung: Ute Zimmermanns\, u.zimmermanns@web.de \nDurchführung: Stefanie Dorr\, Ute Zimmermanns\, Till Baumann\, Anne Dirnstorfer \nVeranstalter: August Bebel Institut\, Müllerstr. 163\, 13353 Berlin\, \nTel. (030) 4692 122\, Fax (030) 4692 124 \n„Schulische Bildung und Erziehung sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere befähigen\, […] Menschen anderer Herkunft\, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen\, zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen durch die Entwicklung von interkultureller Kompetenz beizutragen und für das Lebensrecht und die Würde aller Menschen einzutreten.“ § 3 (3) Berliner Schulgesetz
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SUMMARY:Wenn die Stadt allen gehört: Ein Streifzug durch 125 Jahre genossenschaftliches Wohnen in Nord-Neukölln
DESCRIPTION:Genossenschaftsrundgang – Stadtspaziergang und Gespräch \nJede zehnte Wohnung in Berlin ist eine Genossenschaftswohnung\, aber man sieht es ihnen oft nicht an. Bei einem Spaziergang durch Nord-Neukölln stellt das Genossenschaftsforum e.V. seinen neuen digitalen Stadtführer vor. Er präsentiert über 150 Stationen mit historischen Häusern\, Genossenschaftssiedlungen\, architektonischen Highlights und lebendigen Nachbarschaftsprojekten. Wir zeigen eine Auswahl aus 125 Jahren – inklusive spektakulärem Neubau und innovativem Genossenschaftsareal auf dem Rollberg. Hier endet der Spaziergang mit einem Austausch bei einem Getränk auf dem Kindl-Gelände. \nDiese Veranstaltung ist eine Kooperation des August Bebel Instituts und dem »Genossenschaftsforum e.V.« \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden. Um Anmeldung wird gebeten.
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