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SUMMARY:»Der Rote Wedding«
DESCRIPTION:Gemeinsam die Geschichte des Wedding erkunden \nDas Projekt ist eine Kooperation des August Bebel Instituts\nmit der AG Gedenkstein des KBS e.V.\, der innerhalb des »Wedding-Projekts« u. a. für die Kiezspaziergange durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert wird.\nEs handelt sich um ein nachbarschaftliches Inklusionsprojekt der »Wiese 30«\, das ferner einem breiten Publikum historisch-gesellschaftlich-politisch interessierter Personen aus der Nachbarschaft offensteht.\nEs bringt an der Geschichte des Wedding Interessierte zusammen\, die gemeinsam historisch zur Geschichte des Quartiers forschen und diese als Gruppenarbeit aufarbeiten möchten. Die Gruppe hat mit der Erforschung des »Blutmai« begonnen\, dort hat auch der Name »AG Gedenkstein« seinen Ursprung. Denn der Wedding war ein Brennpunkt der frühen Arbeiter*innenbewegung (genannt auch »Roter Wedding«) in der Weimarer Republik und der NS-Zeit. In der Vergangenheit wurde bereits historisch zum »Roten Wedding « und zum »Bunten Wedding« geforscht und damit zur Geschichte des Wedding im Wandel von einem Arbeiter*innenbezirk der Kaiserzeit bis zu seiner diversen Gesellschaft heute. \nDie 2024 überarbeitete und neu erschienene Broschüre zum »Roten Wedding« finden Sie hier: Broschüre \nProjektziele:\nErfahrung von Selbstwirksamkeit und Empowerment der einzelnen Gruppenmitglieder; Arbeit in der Gruppe; Zusammenarbeit zwischen Betroffenen\, Menschen aus der Nachbarschaft in Kooperation mit kulturellen und öffentlichen Trägern des Quartiers; Erforschung\, historische Aufarbeitung und Vermittlung der sozialhistorischen und politikgeschichtlichen Bedeutung des Wedding\, in dem sich der Sitz des August Bebel Institutes befindet; historische Arbeit im Bereich der Geschichte der Sozialdemokratie.
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SUMMARY:Verkehrspolitische Exkursion
DESCRIPTION:Das August Bebel Institut führt jährlich im Sommer eine verkehrspolitische Exkursion durch.  Die Reise wird gefördert durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung. Das Thema der Reise 2026 ist »Die Benelux-Staaten: Vorreiter der Europäischen Union im Schienenverkehr sowie in der nachhaltigen Stadt- und Raumplanung«. Sie findet vom 06. – 13. Juni 2026 statt. Personen\, die an der Exkursion interessiert sind\, können sich gerne schon melden unter: anmeldung@august-bebel-institut.de \nDie Bildungsveranstaltung umfasst fünf Tage mit 6-8 Stunden Programm (Montag\, den 08.06.2026 – Freitag\, den 12.06.2026). Die angrenzenden Wochenenden werden zur klimafreundlichen An- und Abreise mit der Bahn genutzt (Berlin-Amsterdam und Brüssel-Luxemburg-Trier-Berlin). \nDie 1944 gegründeten Benelux-Staaten waren Vorreiter der Europäischen Union. Es wurde schon früh das Zusammenwachsen von Regionen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erprobt\, in die später auch NRW und Rheinland-Pfalz einbezogen wurden. BENELUX und die Euroregionen mit Westdeutschland sind ein Vorbild für die angestrebte Zusammenarbeit der Hauptstadtregion Berlin mit seinen westpolnischen Nachbarregionen. \nVor dem Hintergrund der hohen Bevölkerungsdichte und der größten Dichte im Schienennetz der EU gibt es zahlreiche Best-Practice-Beispiele auch für die regionale und kommunale Planung in Deutschland. Die Siedlungs- und Raumordnungsplanung ist mit der Entwicklung des Schienennetzes in den Benelux Staaten eng verzahnt. Daher gab es zahlreiche EU-Projekte mit einem Erfahrungsaustausch zwischen Berlin\, Amsterdam und Rotterdam. Zwischen Berlin und Amsterdam fand zudem ein umfangreicher Verwaltungsaustausch der Umwelt- und Verkehrsverwaltungen statt. \nAusgehend von der Bürgermeisterin von Amsterdam und dem niederländischen Verkehrsministerium gab es bereits 2018 eine Initiative zur Verbesserung der Bahnverbindungen zwischen Berlin und Amsterdam. Die Bahninfrastruktur westlich von Hannover entspricht nicht den europäischen Standards. Eine Modernisierung wird von der EU-Kommission unterstützt\, die diese Verbindung durch die Verlängerung der Rail Baltica über Berlin in das TEN-Vorrangnetz (Nordsee-Ostsee) aufgenommen hat. \nDie Exkursion 2025 trug den Titel »’Rail Baltica‘: Das größte Eisenbahn-Infrastrukturvorhaben der Europäischen Union« und fand vom 28. Juni bis 13. Juli 2025 statt. Die »Rail Baltica« ist ein zentrales Infrastrukturprojekt der EU\, das Berlin und Brandenburg mit Finnland\, Estland\, Lettland\, Litauen und Polen über eine Schnellfahrstrecke in europäischer Spurweite verbindet. Ziel ist\, die wirtschaftliche Entwicklung in den strukturschwachen Regionen der EU zu fördern und durch die Verlagerung von Gütern und Personenverkehr auf die Schiene positive Klimaschutz-Effekte zu erzielen. Das Projekt »Rail Baltica« ist Teil der EU-Kohäsionsstrategie und soll langfristig auch Helsinki durch einen Eisenbahntunnel an das europäische Schienennetz anbinden. \n 
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SUMMARY:Für ein respektvolles Miteinander an unseren Schulen und in unserer Stadt: Interkulturelle Schüler*innen-Dialoge
DESCRIPTION:Um Stereotypen\, Vorurteilen und Rassismus in Berliner Schulen entgegenzuwirken\, bringen die Dialog-Workshops Schüler*innen z.B. aus Sprachlern- oder Willkommensklassen mit Regelklassen einer Schule in einen lebendigen\, respektvollen Austausch. Die teilnehmenden Jugendlichen lernen sich besser kennen und entwickeln ein Verständnis für die jeweiligen Biografien und kulturellen Hintergründe. Gleichzeitig setzen sie sich mit den eigenen Werten\, Gefühls-\, Denk- und Verhaltensmustern auseinander. Unter Anleitung erfahrener (Theater-) Pädagog*innen wird mit spielerisch-interaktiven Methoden ein gutes\, respektvolles Zusammenleben im Klassenzimmer\, in der Schule und in der Gesellschaft gefördert.  \nDie Veranstaltungen sind konzipiert als Begegnungsworkshop zweier oder mehrerer Klassen\, beispielsweise Regel- und Willkommensklassen einer Schule\, oder als Workshop zur Stärkung von interkulturellen Klassengemeinschaften. Die Teilnehmendenzahl sollte zwischen 25-45 Personen liegen. Der Workshop ist geeignet für Teilnehmende ab 10 Jahren. Die Methoden werden dem Alter und dem Bedarf entsprechend angepasst. \nDie Begegnungsworkshops finden wahlweise an einem oder zwei Vormittagen an einem externen Ort (z.B. im Jugendzentrum Pumpe in Berlin-Mitte oder im Tagungshaus Alte Feuerwache in Berlin-Kreuzberg) oder auf Wunsch in den Schulen statt. Die Workshops sind für die Schulen kostenlos\, die Anmeldung ist verbindlich. \nInformationen und Anmeldung: Ute Zimmermanns\, u.zimmermanns@web.de \nDurchführung: Stefanie Dorr\, Ute Zimmermanns\, Till Baumann\, Anne Dirnstorfer \nVeranstalter: August Bebel Institut\, Müllerstr. 163\, 13353 Berlin\, \nTel. (030) 4692 122\, Fax (030) 4692 124 \n„Schulische Bildung und Erziehung sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere befähigen\, […] Menschen anderer Herkunft\, Religion und Weltanschauung vorurteilsfrei zu begegnen\, zum friedlichen Zusammenleben der Kulturen durch die Entwicklung von interkultureller Kompetenz beizutragen und für das Lebensrecht und die Würde aller Menschen einzutreten.“ § 3 (3) Berliner Schulgesetz
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SUMMARY:Rundgang über den Zentralfriedhof Friedrichsfelde
DESCRIPTION:Besuch der Erinnerungsstätten „Gedenkstätte der Sozialisten“ und „Revolutionsdenkmal“ | Berlin-Lichtenberg \nDer Städtische Friedhof in Friedrichsfelde – bekannt als „Gedenkstätte der Sozialisten“ – wurde als Parkfriedhof gestaltet und im Mai 1881 „offen für alle Bekenntnisse und sozialen Schichten“ eingeweiht. Gestaltet wurde er von Stadtgartendirektor Hermann Mächtig. Seit der Beisetzung des Mitbegründers der SPD Wilhelm Liebknecht am 12. August 1900 entwickelte er sich zum bevorzugten Begräbnisort führender Persönlichkeiten der Arbeiter*innenbewegung. Viele aus der Gründergeneration der deutschen Sozialdemokratie und der Gewerkschaftsbewegung wollten in der Nähe von Liebknecht beigesetzt werden. Mit der Bestattung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg sowie weiterer Opfer der blutigen politischen Auseinandersetzungen im Januar 1919 entstand im hinteren Teil des Friedhofs eine Gedenkstätte der KPD und ihrer Anhänger*innen. Dort wurde 1926 das „Revolutionsdenkmal“ von Ludwig Mies van der Rohe eingeweiht (und 1935 von den Nazis abgerissen). Die 1951 im vorderen Teil eröffnete „Gedenkstätte der Sozialisten“ repräsentiert wiederum das ideologische Selbstverständnis der SED von der Geschichte der deutschen Arbeiter*innenbewegung. In ihrer Widersprüchlichkeit und Instrumentalisierung von Gedenken ist die Anlage ein Dokument deutscher Geschichte. Darüber hinaus bietet der Zentralfriedhof als letzte Ruhestätte bedeutender Persönlichkeiten aus Politik\, Kunst und Kultur (z.B. Käthe Kollwitz) ein Spiegelbild politischer und geistig-kultureller Strömungen des 20. Jahrhunderts. \nDie Teilnahme ist kostenfrei.
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LOCATION:Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt
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SUMMARY:»Das Gegenteil von Jetzt« Künstlerische Wege in eine andere Gegenwart. Ein Ausstellungsbesuch mit Gespräch im Jüdischen Museum Berlin
DESCRIPTION:Anlässlich des 25-jährigen Bestehens 2026 wagt das Jüdische Museum Berlin mit »Das Gegenteil von Jetzt« einen Blick nach vorn: ins Offene und Mögliche. In einer Zeit der Krisen\, einem beunruhigenden Jetzt\, suchen die zwölf Künstler*innen der Ausstellung nach etwas Anderem\, Besserem: einem Gegenteil. Sie tasten das Bestehende nach einer Öffnung\, einem Weg in eine andere Gegenwart ab und fragen nach der Kraft der Einzelnen und der Gemeinschaft\, sich ein besseres Leben für alle vorzustellen. Einige beziehen sich auf jüdische Überlieferungen\, andere auf Denker wie Ernst Bloch oder Theodor W. Adorno\, die in finsteren Zeiten für eine bessere Gesellschaft eintraten. \n»Das Gegenteil von Jetzt« zeigt künstlerische Arbeiten von: Yael Bartana\, Andrea Büttner\, Chto Delat International\, Arnold Dreyblatt\, William Forsythe\, Dana Kavelina\, Alexander Kluge\, Daniel Laufer\, Dor Zlekha Levy\, Ari Benjamin Meyers\, Alona Rodeh\, Eran Schaerf. \nGemeinsam besuchen wir im Rahmen einer Expert*innenführung die Ausstellung. Es besteht Raum für Diskussion und Nachfragen. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit mit der Kuratorin der Ausstellung zu sprechen. \nDer Ausstellungsbesuch richtet sich an alle Interessierten und erfordert keinerlei Vorkenntnisse. \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden.
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SUMMARY:Die Zukunft der Eingliederungshilfe: Reformen gestalten und Teilhabe sichern.
DESCRIPTION:Die Eingliederungshilfe ermöglicht Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Lebensplanung\, indem sie gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe fördert. Auf Bundes- und Länderebene werden derzeit Reformen der Eingliederungshilfe sowie Einsparungen diskutiert\, die sie gefährden. Aus dem Rechtsanspruch auf Teilhabeleistungen nach individuellem Bedarf droht eine Versorgung nach Haushaltslage und Zuteilung durch steuernde Institutionen zu werden\, die die Lebensführung der Betroffenen massiv einschränken würde. \nDoch Berlin ist Hauptstadt der Inklusion. In der Veranstaltung wird aus Sicht von Betroffenen und Angehörigen diskutiert\, wie die bisherigen Fortschritte in der Eingliederungshilfe – als Aufgabe der Landes- und Kommunalpolitik – erhalten und durch Reformen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden können. Wie könnten Selbstbestimmung und Teilhabe noch stärker gefördert und gleichzeitig mehr Effizienz bei weniger Bürokratie erreicht werden? Aktuelle Reformvorschläge sehen einen »Fonds Soziales Berlin« nach Wiener Modell vor. \nZum Auftakt geben Fachimpulse einen Überblick über den aktuellen Stand und den Mehrwert eines möglichen »Fonds Soziales Berlin«. Podiumsgäste aus Selbstvertretungsorganisationen\, Betroffenenverbänden und Politik sprechen über Perspektiven und konkrete Schritte zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation des August Bebel Instituts und der AG Selbst Aktiv der SPD Berlin. \nDie Veranstaltung ist kostenfrei und barrierefrei zugänglich. \nSie wird durch eine DGS-Dolmetschung unterstützt.
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LOCATION:Stadtwerkstatt. Zentraler Raum für Beteiligung\, Karl-Liebknecht-Straße 11\, 10178 Berlin-Mitte
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SUMMARY:Der Bunte Wedding
DESCRIPTION:Der ehemals »Rote Wedding« hat sich seit den 1950er Jahren grundlegend verändert. Der Abriss ganzer Stadtviertel und der Zuzug von Menschen haben das Gesicht des Stadtteils neu geprägt. Der Wedding ist immer noch kein Reichenviertel\, verfügt allerdings längst nicht mehr über ein geschlossenes Arbeiter*innenmilieu. \nAuf Spurensuche im Pankekiez begeben sich mit Euch die Mitglieder der AG Gedenkstein des Tageszentrums Wiese30 des KBS e.V.\, die historisch zum »Roten Wedding« und zum »Bunten Wedding« forschen und ihr Wissen im Rahmen des Standrundgangs mit den Teilnehmer*innen teilen und diskutieren. \nDie Veranstaltung ist eine Kooperation des August Bebel Instituts mit der AG Gedenkstein\, die innerhalb ihres »Wedding-Projekts« u.a. für den Kiezspaziergang durch die Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert wird. \nDie Teilnahme ist kostenfrei.
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LOCATION:Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt
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SUMMARY:Wenn die Stadt allen gehört: Ein Streifzug durch 125 Jahre genossenschaftliches Wohnen in Nord-Neukölln
DESCRIPTION:Genossenschaftsrundgang – Stadtspaziergang und Gespräch | Berlin-Neukölln \nJede zehnte Wohnung in Berlin ist eine Genossenschaftswohnung\, aber man sieht es ihnen oft nicht an. Bei einem Spaziergang durch Nord-Neukölln stellt das Genossenschaftsforum e.V. seinen neuen digitalen Stadtführer vor. Er präsentiert über 150 Stationen mit historischen Häusern\, Genossenschaftssiedlungen\, architektonischen Highlights und lebendigen Nachbarschaftsprojekten. Wir zeigen eine Auswahl aus 125 Jahren – inklusive spektakulärem Neubau und innovativem Genossenschaftsareal auf dem Rollberg. Hier endet der Spaziergang mit einem Austausch bei einem Getränk auf dem Kindl-Gelände. \nDiese Veranstaltung ist eine Kooperation des August Bebel Instituts und dem »Genossenschaftsforum e.V.« \nDie Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden.
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LOCATION:Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung mitgeteilt
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SUMMARY:FAKE?! – Desinformation und Hate Speech erkennen und kompetent handeln
DESCRIPTION:Wie lassen sich Desinformation und Hate Speech im Netz erkennen? Welche Rolle spielen soziale Medien und KI-gestützte Inhalte bei der Verbreitung von Informationen? Und wie können wir selbst souverän und verantwortungsvoll damit umgehen? \nIn diesem sechsstündigen Workshop verbinden wir praxisnahe Übungen mit verständlich vermitteltem Hintergrundwissen. Die Teilnehmenden lernen\, Desinformation und Hate Speech zu erkennen\, zu verstehen und deren Auswirkungen auf Gesellschaft und das demokratische Zusammenleben kritisch zu reflektieren. Dabei setzen sie sich auch mit dem eigenen Social-Media-Nutzungsverhalten auseinander und entwickeln Strategien\, Informationen in der Aufmerksamkeitsökonomie digitaler Plattformen besser einzuordnen. Konkrete Handlungsoptionen gegen Desinformation und digitale Hassrede werden gemeinsam erarbeitet und direkt ausprobiert. \nVorkenntnisse sind nicht erforderlich. Der Workshop richtet sich an alle Interessierten\, die ihre Medienkompetenz stärken möchten. Mit barrierearmen\, partizipativen und einstiegsfreundlichen Methoden schaffen wir einen offenen Lernraum\, der zum Ausprobieren\, Diskutieren und gemeinsamen Weiterdenken einlädt. \nEin Workshop von mediale pfade – Verein für Medienbildung e.V. \nTeilnahmebedingungen: Teilnahmegebühr 15 Euro\, ermäßigt 10 Euro. Dauer: 7 Stunden mit Pause. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 15 begrenzt. Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: anmeldung@august-bebel-institut.de \nDie Veranstaltung ist vom Land Berlin als berufliche Weiterbildung anerkannt. \n 
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LOCATION:Global Village\, Am Sudhaus 2\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:Berliner Asyl-Verein für Obdachlose – Toleranz und humanes Grundverständnis
DESCRIPTION:Der Verein war der Gegenentwurf zur dominierenden Obdachlosenhilfe kirchlicher Prägung. Er errichtete 1869 ein Frauenasyl und schaffte bis 1907 in der Weddinger „Wiesenburg“ 1.100 Übernachtungsplätze für Frauen und Männer – Räume mit modernstem hygienischem Standard und Vorbild für ähnliche Einrichtungen weit über Deutschland hinaus. \nDer Grundsatz: Obdachlose sind Menschen in Not\, die Hilfe benötigen und ohne Vorbedingungen erhalten. Wesentlich war die strikte Anonymität: keine christliche Agitation\, Bevormundung\, Kontrolle\, Zwangsarbeit oder gar Bestrafung und „Besserung“ der „Asylisten“\, was zu Kampagnen gegen den Verein führte – oft mit antisemitischem und antisozialdemokratischem Unterton.\nDie um 1900 4.000 Mitglieder des Asyl-Vereins kamen aus allen Schichten der Bevölkerung: Facharbeiter\, liberale Kaufleute\, Ärzte\, Wissenschaftler\, Kommunalpolitiker; viele waren Sozialdemokraten und viele jüdischer Herkunft. Auch Frauen gehörten dem Verein an\, werden in den Mitgliederverzeichnissen jedoch nicht mit eigenem Namen\, sondern lediglich als Ehefrauen der männlichen Mitglieder geführt. Den Vereinsmitgliedern war die wesentliche Ursache der Obdachlosigkeit – das sich brachial durchsetzende kapitalistische Wirtschaftssystem – bewusst. Sie wollten Not lindern. Paul Singer war neben vielen anderen eine herausragende Persönlichkeit und »Gesicht« des Vereins. August Bebel sagte über ihn: Singer setze sich mit besonderer Liebe für den Verein ein. Eher hätte er seine Abgeordnetenämter aufgegeben als sein Amt im Asyl-Verein. \nDie Teilnahme ist kostenfrei.
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LOCATION:Bibliothek des August Bebel Instituts\, Müllerstr. 163\, Berlin\, 13353
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SUMMARY:»Armut & Mobilität« Verkehrsplanung sozialsensibel betrachten – Perspektiven auf Teilhabe\, Barrieren und soziale Ungleichheit
DESCRIPTION:Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Sie ermöglicht z.B. den Zugang zu Arbeit\, Bildung\, Gesundheitsversorgung\, Kultur und sozialen Kontakten für alle Altersgruppen. Allerdings sind nicht alle Menschen in Berlin gleichermaßen mobil: die individuelle finanzielle Situation oder individuelle Einschränkungen sowie mangelnde Barrierefreiheit können Mobilität einschränken. \nDie interaktive Veranstaltung widmet sich der Frage\, wie Mobilität in Berlin gerechter und zugänglicher gestaltet werden kann. Nach kurzen Impulsen von Expert*innen zu den Zusammenhängen von Mobilität\, Alters- und Frauenarmut sowie mangelnder Barrierefreiheit diskutieren die Teilnehmenden in thematischen Kleingruppen in geschützten Gesprächsräumen erlebte oder mitgebrachte Erfahrungen\, Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze. Die Ergebnisse werden anschließend gemeinsam reflektiert und in einer Abschlussdiskussion zusammengeführt. Die Teilnahme an allen Gesprächsformaten ist freiwillig. Jede Person entscheidet selbst\, in welchem Umfang sie sich einbringen möchte. \nDie Veranstaltung ist nach dem Auftakt »Gender & Mobilität« die zweite der interaktiven Veranstaltungsreihe »Verkehr\, nachhaltige Stadt\, Inklusion\, Klimagerechtigkeit«\, in der aktuelle kommunale Mobilitätsthemen im Mittelpunkt stehen. Sie ist eine Kooperation des August Bebel Instituts und der Deutschen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft e. V. \nDie Teilnahme ist kostenfrei.
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