Bier und Politik früher und heute
Fr 3 Mai 2013,  18.30– 21 Uhr
Im Jahr 1894 boykottierten die Berliner Arbeiter/innen ein halbes Jahr lang eine Reihe von Brauereien. Anlass war ein Streik der Bierbrauer und Böttcher zur Durchsetzung des 1. Mai als Feiertag. Die Arbeiter/innen wurden ausgesperrt, die Auseinandersetzung eskalierte. Die Gewerkschaften verständigten sich darauf, bestimmte Biere nicht mehr zu trinken.  Die Ereignisse werfen ein interessantes Licht auf das Leben der Arbeiter/innen im Kaiserreich. Welche Bedeutung hat das Bier eigentlich früher im politischen Leben gespielt – welche spielt es heute?  Können sich von großen Unternehmen unabhängige Brauerreien am Markt halten?

Mit: Reinhard Wenzel (Diplom-Politologe); Johannes Heidenpeter, Heidenpeters Craft Bier und einem Betriebsrat einer Berliner Brauerei

In Kooperation mit Markthalle IX und Slow Food Berlin
Markthalle 9, Eisenbahnstraße 42,  Anmeldung erbeten  [U83]