Kurzworkshop für den Einstieg in das Thema Antislawismus
Was haben Hogwarts und Maiks Roadtrip in »Tschick« gemeinsam? Und warum benutzen wir »Walachei« eigentlich als Synonym für das Nirgendwo? Hinter vermeintlich harmlosen Alltagsbegriffen und Geschichten verbergen sich oft tiefsitzende Vorurteile. In diesem Kurzworkshop beleuchten wir Antislawismus als spezifische Diskriminierungsform. Wir schauen uns an, wie sie strukturell verankert ist und welche historischen Kontinuitäten bis heute wirken.
Gemeinsam werden wir auf folgende Fragen eingehen: Wo begegnet uns Antislawismus im Alltag, in der Kultur und in Institutionen? Wie verschränkt sich diese Diskriminierung mit anderen Formen der Ausgrenzung? Welche Strategien können wir entwickeln, um Antislawismus entschieden entgegenzutreten?
Der Workshop ist offen für alle, die ihre Antidiskriminierungskompetenz verbessern wollen – ob aus betroffener oder nicht betroffener Perspektive. Er erfordert keinerlei Vorkenntnisse.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.