Wahlkämpfe haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert: Politische Kommunikation findet heute in hohem Maße auf Plattformen wie Instagram oder TikTok statt. Mit dem Einsatz von KI sind zudem neue Instrumente zur Produktion und Verbreitung politischer Botschaften, aber auch Deepfakes und Desinformation entstanden – schnell, kostengünstig und in hoher Reichweite. Diese Entwicklungen beeinflussen zweifelsohne die demokratische Meinungsbildung. Wenn Inhalte algorithmisch gefiltert und personalisiert ausgespielt werden, sehen Bürger*innen
nicht mehr dieselben Informationen.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion diskutieren Expert*innen aus Wissenschaft, politischer Praxis und Medienbildung unter Einbeziehung unterschiedlicher Generationenperspektiven, wie sich die demokratische Öffentlichkeit unter diesen Bedingungen verändert: Inwieweit gefährden digitale Wahlkampfstrategien Transparenz und Fairness? Welche Regulierungen sind notwendig? Und wie kann politische Bildung dazu beitragen, Manipulation zu erkennen und eine informierte Wahlentscheidung zu ermöglichen?
Und nicht zuletzt: Welche Chancen ergeben sich wiederum
aus neuen KI-Tools für die freie Meinungsbildung und demokratische
Beteiligung(en)?
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.