Programm

Datum
Uhrzeit 14:00 – 17:30 Uhr
Veranstaltungsort Bibliothek des August Bebel Instituts
Müllerstr. 163, 13353 Berlin
Veranstalter August Bebel Institut

Zwischen Bildung, Arbeit, Herkunft und Zuschreibung: Soziale Ungleichheit, Klassismus und anti-asiatischen Rassismus zusammendenken

Antidiskriminierungsworkshop

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihres tatsächlichen oder zugeschriebenen sozioökonomischen Status, ihrer Bildung oder ihres Berufs. Er wirkt auf institutioneller, struktureller und individueller Ebene und richtet sich besonders gegen Menschen mit niedrigem Einkommen, gegen Erwerbslose sowie gegen Personen, die körperliche Arbeit verrichten. Diese Form der Diskriminierung ist häufig mit anderen Diskriminierungsformen verschränkt.

In diesem Workshop setzen wir uns mit Anti-Asiatischem Rassismus und Klassismus auseinander. Wir beleuchten sowohl historische Kontinuitäten als auch aktuelle Erscheinungsformen von Rassismus und Vorurteilen gegenüber asiatisch gelesenen Menschen in Deutschland – von alltäglichen Erfahrungen bis hin zu struktureller Diskriminierung. Für beide Diskriminierungsformen stärken wir Mut und Schlagfertigkeit bei Betroffenen, fördern die Sensibilität von Nicht-Betroffenen und erarbeiten niedrigschwellige Ansätze für einen dialogischen Umgang. Zudem thematisieren wir die Unsichtbarmachung asiatisch-deutscher Perspektiven sowie das Fortwirken des sogenannten „Model-Minority“-Narrativs.

Der Workshop ist offen für alle, die ihre Antidiskriminierungskompetenz verbessern wollen – ob aus betroffener oder nicht betroffener Perspektive. Er erfordert keinerlei Vorkenntnisse.

Diese Veranstaltung des August Bebel Instituts findet im Rahmen der »Internationalen Woche gegen Rassismus« und in Kooperation mit dem »Bündnis Zusammen gegen Rassismus Wedding & Moabit« statt.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten.