Foto: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Foto: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Do 17. September, 19–21 Uhr

Es war Annedore Leber, die viele Jahre – vor und nach dem Krieg – die Kohlenhandlung in der Torgauer Straße führte. Diese Jahre waren verbunden mit einem dauernden Einsatz für die Demokratie, die Zukunft der Jugend und damit, den Nationalsozialismus und den Widerstand vor dem Vergessen zu bewahren. Nach 1945 prägte sie als Berliner Stadtverordnete, Bezirksverordnete und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses den demokratischen Wiederaufbau. Sie gründete einen eigenen Verlag, in dem Bücher über Widerstandskämpfer*innen erschienen. 1947 wurde Annedore Lizenznehmerin der Tageszeitung »Telegraf«. In den 1950er Jahren baute sie ein Berufsbildungswerk für benachteiligte Jugendliche auf, um aus den katastrophalen Erfahrungen der Zwanziger Jahre Konsequenzen zu ziehen.

Mit: Gisela Notz (Historikerin und Sozialwissenschaftlerin) und
Margrit Zauner (Vorstandsvorsitzende des Berufsbildungswerks Berlin e.V.)

Anmeldung erbeten unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de