Sa 15. September 2012, 11–13 Uhr
Historische Stadtführung

Die Britzer Hufeisensiedlung diente bei ihrer Errichtung in den -Zwanziger Jahren als Modell für den Bau von Großsiedlungen für Arbeiter/innen. Inzwischen trägt sie den Titel „Weltkulturerbe“.
Wir erklären vor Ort die Ideen, mit denen Martin Wagner und Bruno Taut die Siedlung konzipiert haben. Im Mittelpunkt der Führung stehen aber auch die Menschen, die dort als politisch engagierte Männer und Frauen lebten, etwa Erich Mühsam oder Rudolf Rocker. Die Machtübernahme der Nazis 1933 hat das Leben in der Siedlung drastisch verändert. Das Museum Neukölln zeigt 2013 die Ausstellung mit der Frage „1933 – das Ende einer Idylle?“. Wir laden ein, gemeinsam zurückzublicken.
In Kooperation mit dem Museum Neukölln
Leitung: Reinhard Wenzel, Politologe
Beitrag: 5 €, Anmeldung bis 7. September [T81]