Aktuelle Ausstellung: Mo 8. bis Fr 26. April 2013,  Mo–Do 14–18 Uhr

„Die Männerwelt zum Tanzen bringen“ wollten die einen, andere forderten „Gleiche Rechte – Gleiche Pflichten“, wieder andere riefen zum Hüten von Frieden und Kindern auf. Mit solchen und anderen Ansprachen buhlten politische Parteien in Deutschland während der Umbrüche 1918/19, 1945/49 und 1989/90 um die Stimmen von Frauen. Einige der Plakate, die sie dafür nutzten, präsentiert die Ausstellung des Archivs der sozialen Demokratie. Sie zeigt, wie Frauen nach den beiden Weltkriegen als Mütter, friedfertige Wesen und in nationalistischer Manier als „Deutsche“ angesprochen wurden. Und wie die zwischen Ost und West unterschiedlichen Blicke auf Emanzipation sich in den Motiven widerspiegeln.

Eröffnung am 5. April, 18 Uhr

Mit: Ina Czyborra, frauenpolitische Sprecherin der  SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
Anmeldung erbeten [U51.1]