Sa 9. Februar 2019, 10–17 Uhr
Workshop

Seit dem 1. Januar 2019 regiert in Brasilien ein Rechtspopulist, der in den vergangenen Monaten unter anderem durch frauenfeindliche, homophobe und rassistische Aussagen die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf sich zog. Jair Bolsonaro droht Schutzgebiete im Amazonas für die wirtschaftliche Ausbeutung freizugeben, sympathisiert mit einer Militärdiktatur und will Schulen von linkem Gedankengut befreien. Soziale Bewegungen und Minderheiten befürchten Repressionen.

In Deutschland leben unzähligen Menschen mit Brasilienbezug, die diese Entwicklungen besorgt beobachten. Im Rahmen unseres Workshops möchten wir ebendiese Personen zusammenbringen und vernetzten, uns gemeinsam mit der politischen Lage Brasiliens auseinandersetzen und konkrete Handlungsräume identifizieren. Der Workshop soll Output-orientiert sein und neben kurzen Inputs von Expert*innen/Aktivist*innen weitestgehend von den Teilnehmenden selbst gestaltet werden.

Hast du konkrete Ideen, wie wir uns in Berlin mit Brasilien solidarisieren können und suchst nach Mitstreiter*innen? Komm vorbei. Hast du das Gefühl etwas unternehmen zu wollen, weißt aber nicht genau was? Auch dann ist der Workshop das richtige für dich. Bist du bereits aktiv und willst anderen deine Initiative vorstellen? Vamos! Im Idealfall schaffen wir ein nachhaltiges Netzwerk, das über den Workshop hinaus aktiv bleibt.

Mit: Marly Borges (LGBTIQ*-Aktivistin) und weiteren Aktivist*innen

Beitrag: 10 € inkl. Verpflegung und Getränke, eine Ermäßigung ist möglich

Anmeldung bis 4. Februar unter anmeldung[at]august-bebel-institut.de

 

Foto: Luci Correia, CC BY 2.0
Manifestação #EleNão Recife