| Um 17:57 Uhr ist Nouruz/Newroz, iranisches, kurdisches, afghanisches Neujahr! Eine kleine »Haft Sin«-Tafel (Tafel mit 7 Gaben) erwartet Euch. Feiert ab 17:45 Uhr mit uns rein – und diskutiert im Anschluss mit uns!

| Do 20. März, 18–21 Uhr |

Feminismus in Deutschland ist auch das: Frauen, die nicht nur Sexismus erfahren, sondern auch Rassismus durch die weiße Mehrheitsgesellschaft; Frauen, die sich jenseits von dieser organisieren. Seit Mitte der 1980er Jahre sind Schwarze Feministinnen in »ADEFRA« organisiert und wagen »Immigrantinnen, Schwarze deutsche, jüdische und im Exil lebende Frauen« Bündnisse, zuletzt 2013 in der Tagung »FemoCo«. Was die Beteiligten verbindet: Die Erfahrung, dass Sexismus von Rassismus, Homophobie und anderen Formen der Ausgrenzung nicht zu trennen ist.

Im Gespräch liefern wir eine würdigende Chronik politischer Kämpfe. Wir blicken auf die Anlässe für erste Selbstorganisationen von Frauen of Color in Deutschland, beleuchten die Bündnisse, die sie untereinander, international und mit weißen Frauen eingingen, und fragen danach, was aus diesen politischen Kämpfen für Konsequenzen folgen für das Selbstverständnis von Feminismus in Deutschland.

Die Veranstaltung ist offen für alle Identitäten.

Aus Anlass des Nouruz-/Newroz-Festes wird für den Abend eine »Haft Sin«-Tafel gesaltet, zu der Sie gerne beitragen können.

Mit:

Jasmin Eding (ADEFRA-Gründungsmitglied)

Natascha Nassir-Shahnian (FemoCo-Konferenz)

Peggy Piesche (ADEFRA, »Euer Schweigen schützt Euch nicht«)

Moderation: Manuela Bauche (August Bebel Institut)

Um Anmeldung bis 17. März wird gebeten [W53]

Im Rahmen der Reihe »Daima | Frauen | Bewegung | Feminismen | Identitäten«