So 24. März 2019, 16-17 Uhr

Im Ausstellungsgespräch erläutern die Kunsthistorikerin Katharina Fladt und die Künstlerinnen Caroline Armand, Anna Borgman, Susanne Kienbaum, Rachel Kohn und Zuzanna Schmukalla die eigens für die Ausstellung entwickelten Arbeiten und die historischen wie aktuellen Forderungen zur Gleichberechtigung, die darin umgesetzt wurden. Einige Werke setzen sich mit historischen Persönlichkeiten wie Anita Augspurg, Hedwig Dohm, Louise Weiss und Annedore Leber auseinander. Hinterfragt werden außerdem traditionelle Frauenbilder und (biologistische) Geschlechterunterschiede, die sich auf die politische Mitbestimmung und die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen auswirkten. Thematisiert werden auch die verschiedenen Wege zu Frauenwahlrecht – über eine Revolution oder über Reformen – und internationale Unterschiede. Auch die verschiedenen Strategien auf diesem Weg wie u.a. öffentliche Reden, Protestaktionen sowie die weltweite Vernetzung werden diskutiert. Schließlich greifen einige Künstlerinnen die aktuelle Gefährdung der erworbenen Rechte und der Demokratie im Allgemeinen auf.

Im Frauenmuseum Berlin sind auch internationale Künstlerinnen vertreten, von denen mehrere an diesem Termin anwesend sein werden. Der Schwerpunkt wird auf den internationalen Aspekten liegen.

Die Besucher*innen sind eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

Ort: Willy-Brandt-Haus, Stresemannstr. 28 (U Hallesches Tor)