Mi 22. November, 19–21 Uhr   

Im vierten Teil unserer »theorie.org«-Reihe stellt Ralf Hofrogge seinen Band über die Arbeiterbewegung vor dem Ersten Weltkrieg in Deutschland und Österreich vor. Im Zentrum des Vortrags steht die Herausbildung einer »Protestidentität« der Arbeiter*innen nach der 1848er Revolution. Fokussiert werden die Revolutionshoffnungen und Erwartungen in der sozialistischen Bewegung. Dabei wird auch die These »von der Unmöglichkeit, eine Revolution zu machen, weil sie sich selber macht«, erörtert, die nicht zuletzt bei Karl Kautsky ins »Revolutionäre Abwarten« gipfelte (Attentismus).

Mit: Ralf Hofrogge (Historiker und Autor)
Anmeldung erbeten [H20]