Sa, 07. Mai, 11–14 Uhr | Stadtrundgang mit Ausklang

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Roofs_of_Malplaquetstrasse,_Berlin.jpg | Erik Albers

Unterwegs im Roten Wedding zum Jahrestag des »Blutmai« 1929

Der Wedding wurde mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert zum klassischen Arbeiterviertel schlechthin. Armut und Widerstand prägten lange Zeit das Bild. Dazu gehörten u.a. die »Wiesenburg«, die im 19. Jahrhundert als Obdachlosenheim Bedeutung erlangte und die kommunistischen Hochburgen um die Kösliner Straße in den 1920er Jahren, die auch Schauplatz des »Blutmai« im Jahr 1929 wurden. Wir erschließen auf einem Rundgang eine Gegend, deren soziale Probleme sich zwar verändert haben, aber keineswegs überwunden sind.

Mit Mitgliedern der AG Gedenkstein des Tageszentrums Wiese 30 des KBS e.V.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber unbedingt erforderlich unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de [Z83].

Der Treffpunkt wird mit der Teilnahmebestätigung bekannt gegeben.

Die Stadtführung wird im Rahmen des Projekts »Wohnt Gott im Wedding?« von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung gefördert.