Anlässlich des 25-jährigen Bestehens 2026 wagt das Jüdische Museum Berlin mit »Das Gegenteil von Jetzt« einen Blick nach vorn: ins Offene und Mögliche. In einer Zeit der Krisen, einem beunruhigenden Jetzt, suchen die zwölf Künstler*innen der Ausstellung nach etwas Anderem, Besserem: einem Gegenteil. Sie tasten das Bestehende nach einer Öffnung, einem Weg in eine andere Gegenwart ab und fragen nach der Kraft der Einzelnen und der Gemeinschaft, sich ein besseres Leben für alle vorzustellen. Einige beziehen sich auf jüdische Überlieferungen, andere auf Denker wie Ernst Bloch oder Theodor W. Adorno, die in finsteren Zeiten für eine bessere Gesellschaft eintraten.
»Das Gegenteil von Jetzt« zeigt künstlerische Arbeiten von: Yael Bartana, Andrea Büttner, Chto Delat International, Arnold Dreyblatt, William Forsythe, Dana Kavelina, Alexander Kluge, Daniel Laufer, Dor Zlekha Levy, Ari Benjamin Meyers, Alona Rodeh, Eran Schaerf.
Gemeinsam besuchen wir im Rahmen einer Expert*innenführung die Ausstellung. Es besteht Raum für Diskussion und Nachfragen. Im Anschluss haben wir die Möglichkeit mit der Kuratorin der Ausstellung zu sprechen.
Der Ausstellungsbesuch richtet sich an alle Interessierten und erfordert keinerlei Vorkenntnisse.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Wir freuen uns über Spenden.