Programm

Datum
Uhrzeit 18:00 – 20:00 Uhr
Veranstaltungsort Stadtwerkstatt. Zentraler Raum für Beteiligung
Karl-Liebknecht-Straße 11, 10178 Berlin-Mitte
Veranstalter August Bebel Institut

Die Zukunft der Eingliederungshilfe: Reformen gestalten und Teilhabe sichern.

Podiumsdiskussion

Die Eingliederungshilfe ermöglicht Menschen mit Behinderungen eine selbstbestimmte Lebensplanung, indem sie gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe fördert. Auf Bundes- und Länderebene werden derzeit Reformen der Eingliederungshilfe sowie Einsparungen diskutiert, die sie gefährden. Aus dem Rechtsanspruch auf Teilhabeleistungen nach individuellem Bedarf droht eine Versorgung nach Haushaltslage und Zuteilung durch steuernde Institutionen zu werden, die die Lebensführung der Betroffenen massiv einschränken würde.

Doch Berlin ist Hauptstadt der Inklusion. In der Veranstaltung wird aus Sicht von Betroffenen und Angehörigen diskutiert, wie die bisherigen Fortschritte in der Eingliederungshilfe – als Aufgabe der Landes- und Kommunalpolitik – erhalten und durch Reformen bedarfsgerecht weiterentwickelt werden können. Wie könnten Selbstbestimmung und Teilhabe noch stärker gefördert und gleichzeitig mehr Effizienz bei weniger Bürokratie erreicht werden? Aktuelle Reformvorschläge sehen einen „Fonds Soziales Berlin“ nach Wiener Modell vor.

Zum Auftakt geben Fachimpulse einen Überblick über den aktuellen Stand und den Mehrwert eines möglichen „Fonds Soziales Berlin“. Podiumsgäste aus Selbstvertretungsorganisationen, Betroffenenverbänden und Politik sprechen über Perspektiven und konkrete Schritte zur Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation des August Bebel Instituts und der AG Selbst Aktiv der SPD Berlin.