Mi, 25. Mai, 19–21 Uhr

Foto: Ann-Christine Jansson

Bei den Protesten während der IWF- und Weltbanktagung im September 1988 steckte Ann-Christine Jansson mit zahlreichen Pressevertreter*innen stundenlang in einem Polizeikessel fest. Die Rechtfertigung des Einsatzes durch den West-Berliner Innensenator Wilhelm Kewenig empörte die Medienwelt: »Am Tatort muss die Pressefreiheit schon mal zurücktreten«. Unter welchen Bedingungen berichten Medien über widerständigen Protest?

Mit: Ann-Christine Jansson (Pressefotografin),
Jörg Reichel (Deutsche Journalistinnen und Jounalisten-Union in der Gewerkschaft Verdi), Peter Herzfeldt (Polizeihauptkommissar a.D.) und eine Vertreterin des Jugend[widerstands]museums (angefragt).

Moderation: Enrico Troebst (Soziologe)

Anmeldung erbeten [Z50] unter anmeldung [at] august-bebel-institut.de